Du weißt mittlerweile schon vieles über steuerliche Pflichten, Buchführung und Verträge – nun ist es an der Zeit, den Fokus auf deinen Arbeitsalltag zu richten. Neben den steuerlichen und rechtlichen Aspekten gibt es viele praktische Fragen, die sich im Laufe deiner Tätigkeit stellen: Wie organisiere ich meinen Arbeitsalltag effizient? Wie ziehe ich klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben, um nicht ständig im Arbeitsmodus zu sein? Auch rechtliche Fragen wie „Gibt es Arbeitszeitvorgaben für Freelancer:innen?“ sind relevant, um den eigenen Tagesablauf zu gestalten.
Doch es geht nicht nur um die tägliche Arbeit, sondern auch um deine persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Wie oft solltest du eine Weiterbildung machen und wie findest du eine, die zu dir passt? Ein weiterer wichtiger Punkt: Kannst du die Kosten für diese Weiterbildungen von der Steuer absetzen? Das Wissen um diese Fragen kann dir helfen, deine Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern und gleichzeitig steuerliche Vorteile zu nutzen.
Außerdem kannst du dich damit beschäftigen, wie du dein berufliches Netzwerk ausbaust und wie du dein Produkt oder Dienstleistung bekannter machst. Solltest du dafür eine eigene Website erstellen, oder gibt es andere Methoden, um auf dich aufmerksam zu machen? Ein ebenso wichtiger Aspekt ist die Frage, wie du Neukund:innen gewinnst und bestehende Kundenbeziehungen pflegst. Im folgenden Kapitel erhältst du Antworten auf all diese Fragen. Ziel ist es, dir als Leser:in praxisnahe Tipps zu geben, damit du deinen Alltag als Selbstständige:r erfolgreich und effizient gestaltest – und dabei sowohl deine beruflichen Ziele als auch dein persönliches Wohlbefinden im Blick behältst.
Die Organisation des Arbeitsalltags als Selbstständige:r kann eine Herausforderung sein, aber mit der richtigen Planung und einigen bewährten Methoden kannst du effizient und erfolgreich sein. Hier sind einige Tipps, wie du deinen Tag strukturieren kannst:
1. Setze klare Arbeitszeiten: Als Selbstständige:r hast du die Freiheit, deine Arbeitszeiten selbst zu bestimmen. Es ist jedoch wichtig, feste Zeiten zu bestimmen, in denen du arbeitest, um eine Routine zu entwickeln und deine Produktivität zu maximieren.
2. Priorisiere deine Aufgaben: Beginne deinen Tag mit einer klaren Liste von Aufgaben, die erledigt werden müssen. Nutze Tools wie Trello oder Asana oder auch eine klassische To-do-Liste auf Papier, um deine Projekte und täglichen Aufgaben zu organisieren. Priorisiere diese nach Wichtigkeit und Dringlichkeit.
3. Pausen planen: Regelmäßige Pausen sind entscheidend, um Überarbeitung zu vermeiden und die Konzentration hoch zu halten. Die Pomodoro-Technik, bei der du 25 Minuten arbeitest und dann 5 Minuten pausierst, kann hierbei sehr hilfreich sein.
4. Arbeitsbereich gestalten: Ein gut organisierter Arbeitsplatz kann Wunder für deine Produktivität bewirken. Sorge dafür, dass dein Arbeitsbereich ordentlich, gut beleuchtet und frei von Ablenkungen ist. Wenn du von zu Hause aus arbeitest, versuche, einen speziellen Bereich nur für die Arbeit zu reservieren.
5. Technologie zu deinem Vorteil nutzen: Automatisiere, wo immer möglich, um Zeit zu sparen. Tools wie automatische Rechnungsstellung oder Buchhaltungssoftware können dir helfen, den Überblick über Finanzen und administrative Aufgaben zu behalten.
6. Netzwerken nicht vergessen: Als Selbstständige:r ist es wichtig, Kontakte zu knüpfen und Beziehungen zu pflegen. Plane regelmäßige Treffen mit anderen Selbstständigen oder besuche Branchenveranstaltungen, um dein Netzwerk zu erweitern und potenzielle neue Kund:innen oder Partner:innen zu treffen.
7. Zeit für Weiterbildung einplanen: Die Welt ändert sich schnell, und als Selbstständige:r musst du auf dem Laufenden bleiben. Plane regelmäßig Zeit ein, um neue Fähigkeiten zu erlernen oder dich in deinem Fachgebiet weiterzubilden.
Indem du diese Tipps befolgst, kannst du einen gut organisierten und effizienten Arbeitsalltag als Selbstständige:r führen. Denke daran, flexibel zu bleiben und deine Methoden anzupassen, wenn sich deine Bedürfnisse und Umstände ändern.
Um eine gesunde Balance zwischen Arbeits- und Privatleben zu schaffen, ist es wichtig, feste Strukturen zu etablieren. Ein erster Schritt besteht darin, verbindliche Arbeitszeiten festzulegen. Auch wenn Flexibilität in vielen Fällen attraktiv erscheinen mag, hilft es, klare Zeitfenster für die Arbeit zu definieren. So wissen sowohl Freund:innen als auch Familie, wann du verfügbar bist und wann du dich auf deine Arbeit konzentrierst. Zusätzlich ist es ratsam, einen dedizierten Arbeitsplatz einzurichten. Ein fester Bereich im Haus, der ausschließlich der Arbeit dient, erleichtert es, am Ende des Tages gedanklich abzuschließen.
Die bewusste Nutzung von Technologie spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Es ist hilfreich, klare Regeln für den Umgang mit Benachrichtigungen und E-Mails festzulegen. Beispielsweise kannst du nach Feierabend alle Arbeitsbenachrichtigungen ausschalten, um nicht in Versuchung zu geraten, auch in deiner Freizeit ständig erreichbar zu sein. Ebenso wichtig ist es, Pausen und Freizeit bewusst einzuplanen. Regelmäßige Auszeiten und Aktivitäten, die nichts mit der Arbeit zu tun haben, unterstützen die mentale Gesundheit und helfen dabei, Überarbeitung zu vermeiden.
Schließlich ist Kommunikation der Schlüssel, um Missverständnisse zu verhindern und klare Grenzen zu setzen. Sei es mit Kund:innen oder im privaten Umfeld, eine klare Ansage darüber, wann du erreichbar bist und wann nicht, ist gut für alle und schafft auch Sicherheit. Auch das Setzen von Grenzen und das bewusste Nein-Sagen sind essenziell. Nur so kannst du dich auf die Aufgaben konzentrieren, die in deinen Zeitplan passen und deine beruflichen Ziele unterstützen. Stell dir vor, du erhältst kurz vor Feierabend eine dringende Anfrage. Statt sofort darauf zu reagieren, könntest du höflich mitteilen, dass du morgen während deiner Arbeitszeit darauf zurückkommst – und so deine Freizeit schützen.
Für Freelancer:innen gibt es im Allgemeinen keine festgelegten rechtlichen Arbeitszeitvorgaben wie für Angestellte, die beispielsweise durch das Arbeitszeitgesetz geregelt sind. Als Selbstständige:r bist du in der Gestaltung deiner Arbeitszeiten weitgehend frei und nicht an die üblichen Beschränkungen gebunden, die für Angestellte gelten, wie maximale Wochenarbeitszeiten oder vorgeschriebene Pausen.
Diese Freiheit bedeutet jedoch auch, dass du selbst für die Balance zwischen Arbeits- und Erholungszeiten verantwortlich bist. Es ist wichtig, dass du selbst darauf achtest, nicht in eine Dauerbelastung zu geraten. Überlange Arbeitszeiten ohne ausreichende Erholungsphasen können schnell zu Burnout und gesundheitlichen Problemen führen.
In einigen speziellen Fällen, insbesondere wenn du nebenberuflich selbstständig bist und gleichzeitig einer angestellten Tätigkeit nachgehst, gibt es jedoch Vorgaben, die beachtet werden müssen. Zum Beispiel darf die Arbeitszeit in der Selbstständigkeit zusammen mit der Haupttätigkeit bestimmte Grenzen nicht überschreiten, um sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen zu vermeiden. In diesem Kontext dürfen die Einkünfte aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit maximal 50 % des Gesamteinkommens betragen und die Arbeitszeit sollte 18 Stunden pro Woche nicht überschreiten.
Es ist auch ratsam, dass du dich über branchenspezifische Regelungen informierst, da in manchen Bereichen spezielle Vorschriften gelten können, die auch für Selbstständige relevant sind. Zum Beispiel könnten in gesundheits- oder sicherheitsrelevanten Berufen Arbeitszeitbeschränkungen bestehen, um die Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten.
Abschließend ist es wichtig, dass du als Freelancer:in deine Arbeitszeiten gut dokumentierst. Dies kann nicht nur für die eigene Übersicht und Planung hilfreich sein, sondern ist auch im Hinblick auf steuerliche Aspekte und bei eventuellen Prüfungen durch das Finanzamt von Bedeutung.
Die Häufigkeit von Weiterbildungen hängt stark von deinem Fachgebiet und den sich ändernden Anforderungen in deiner Branche ab. Als Selbstständige:r ist es entscheidend, fachlich immer auf dem neuesten Stand zu sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben und deine Dienstleistungen oder Produkte entsprechend den aktuellen Trends und Technologien anzupassen.
In schnelllebigen Branchen wie der IT oder digitalen Medien ist es ratsam, sich regelmäßig, eventuell sogar mehrmals jährlich, weiterzubilden. In anderen, weniger dynamischen Feldern könnte es ausreichen, alle ein bis zwei Jahre an einer Weiterbildung teilzunehmen. Wichtig ist, dass du die Entwicklungen in deinem Bereich im Auge behältst und entsprechend reagierst.
Es gibt verschiedene Arten von Weiterbildungen, die du in Betracht ziehen kannst. Online-Kurse und Webinare bieten eine flexible Lernmöglichkeit, die sich gut in den Arbeitsalltag integrieren lässt. Workshops oder Seminare bieten hingegen die Möglichkeit, direkt von Expert:innen zu lernen und sich mit anderen Selbstständigen auszutauschen. Zertifikatskurse können zudem deine Expertise offiziell bestätigen und so deine Position am Markt stärken.
Die Investition in deine Weiterbildung ist nicht nur eine Investition in dein Fachwissen, sondern kann auch steuerlich geltend gemacht werden. Als Selbstständige:r kannst du Fortbildungskosten von der Steuer absetzen, was finanziell entlastend wirken kann.
Die Initiative zur regelmäßigen Weiterbildung ist eine der Schlüsselkomponenten für den langfristigen Erfolg und die Zufriedenheit in deiner selbstständigen Laufbahn. Sie ermöglicht es dir, dein Angebot stets zu verbessern und dich an die sich wandelnden Bedürfnisse deiner Kund:innen anzupassen.
Hier geht's zum Ratgeber, der dir noch mehr Tipps für deine Fortbildung gibt und sogar verrät, wie du sie gegebenenfalls fördern lassen kannst.
Zuerst solltest du deine beruflichen Ziele und Bedürfnisse analysieren. Überlege, welche Fähigkeiten oder Kenntnisse du erweitern möchtest und wie diese deinem Geschäft zugutekommen könnten. Dies hilft dir, gezielt nach Weiterbildungen zu suchen, die deinen spezifischen Anforderungen entsprechen.
Als Nächstes ist es wichtig, die Qualität und Relevanz der Weiterbildungsangebote zu bewerten. Achte darauf, dass die Kurse von anerkannten Institutionen oder Trainer:innen angeboten werden. Es kann auch hilfreich sein, Bewertungen und Erfahrungen anderer Teilnehmer:innen zu recherchieren, um die Effektivität und den praktischen Nutzen der Weiterbildung besser einschätzen zu können.
Netzwerken spielt ebenfalls eine große Rolle. Tausche dich mit Kolleg:innen und Branchenexpert:innen aus, um Empfehlungen für spezifische Kurse oder Programme zu erhalten. Fachmessen und Konferenzen sind oft gute Orte, um wertvolle Kontakte zu knüpfen und mehr über verfügbare Weiterbildungsangebote zu erfahren.
Finanzielle Überlegungen sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Informiere dich über mögliche Förderungen oder steuerliche Absetzbarkeit von Weiterbildungskosten. Dies kann die finanzielle Last erheblich reduzieren und den Zugang zu hochwertigen Bildungsressourcen erleichtern.
Schließlich solltest du die Flexibilität und den Zeitaufwand der Weiterbildung berücksichtigen. Online-Kurse bieten oft die Möglichkeit, das Lernen flexibel zu gestalten, und können eine gute Option sein, wenn du deine Zeit effizient verwalten musst.
Indem du diese Faktoren berücksichtigst, kannst du eine Weiterbildung finden, die nicht nur zu deinen beruflichen Zielen passt, sondern auch zu deinem Lebensstil und Budget.
Ja, als Selbstständige:r kannst du definitiv Kosten für Weiterbildungen von der Steuer absetzen, solange diese in direktem Zusammenhang mit deiner beruflichen Tätigkeit stehen. Dies umfasst eine Vielzahl von möglichen Weiterbildungsmaßnahmen, die deine fachliche Kompetenz erweitern und somit zur Erzielung von Einkommen beitragen.
Zu den absetzbaren Kosten gehören nicht nur die direkten Gebühren für die Kurse oder Seminare, sondern auch damit verbundene Ausgaben wie Fahrtkosten, Arbeitsmaterialien und sogar Verpflegungskosten, falls die Weiterbildung eine Reise erfordert. Wichtig ist, dass du alle Belege sorgfältig aufbewahrst, um sie bei der Steuererklärung geltend machen zu können.
Es gibt jedoch einige Bedingungen und Einschränkungen, die beachtet werden müssen. Die Weiterbildung muss fachlich relevant sein und darf nicht dem Erlernen eines völlig neuen Berufs dienen. Zum Beispiel sind Sprachkurse absetzbar, wenn die Sprache für deine berufliche Tätigkeit notwendig ist. Auch Kosten für ein Zweitstudium oder spezielle berufliche Qualifizierungen sind anerkannt, solange sie der Erweiterung deiner beruflichen Fähigkeiten dienen.
Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Kosten angemessen sind. Eine luxuriöse Sprachreise könnte beispielsweise vom Finanzamt als nicht angemessen betrachtet werden. Daher solltest du immer darauf achten, dass die Kosten in einem vernünftigen Rahmen bleiben und direkt mit deiner beruflichen Tätigkeit in Verbindung stehen.
Abschließend ist es empfehlenswert, sich regelmäßig über aktuelle Änderungen in der Steuergesetzgebung zu informieren, da sich Regeln zur Absetzbarkeit von Weiterbildungskosten ändern können. Dies hilft dir, optimal von den steuerlichen Vorteilen zu profitieren und Überraschungen bei der Steuererklärung zu vermeiden.
Ein professionelles Netzwerk aufzubauen klingt erstmal nach einer schwierigen Aufgabe, ist aber hilfreich für deinen Erfolg und kann sogar Spaß machen. Hier sind einige Tipps, die dir helfen können, effektiv zu netzwerken:
Durch die Anwendung dieser Strategien kannst du ein starkes und unterstützendes Netzwerk aufbauen, das dir auf deinem Weg zur Selbstständigkeit zur Seite steht.
Um deine Dienstleistung als Selbstständige:r bekannt zu machen, gibt es verschiedene effektive Strategien, die du anwenden kannst. Hier sind einige Ansätze, die dir helfen können, deine Sichtbarkeit und Reichweite zu erhöhen:
Durch die Kombination dieser Strategien kannst du deine Dienstleistung erfolgreich am Markt positionieren und deine Zielgruppe effektiv erreichen.
Eine eigene Website zu haben, ist heutzutage fast unerlässlich, wenn du dich selbstständig machen möchtest. Eine professionelle Online-Präsenz kann maßgeblich dazu beitragen, deine Sichtbarkeit zu erhöhen, Vertrauen bei potenziellen Kund:innen aufzubauen und deine Dienstleistungen oder Produkte effektiv zu vermarkten.
Vorteile einer eigenen Website:
Wie du starten kannst:
Plattformen wie Jimdo oder Shopify bieten benutzerfreundliche Lösungen, um schnell und mit wenig Vorkenntnissen eine eigene Website oder sogar einen Online-Shop zu erstellen. Jimdo zeichnet sich durch einfache Bedienung und schnelle Einrichtung aus, während Shopify besonders für E-Commerce stark optimiert ist.
Beide Plattformen bieten Vorlagen, die du an deine Bedürfnisse anpassen kannst, sowie Unterstützung bei der SEO-Optimierung und bei der Einrichtung von E-Commerce-Funktionen. Dies hilft dir, schnell eine ansprechende und funktionale Website zu gestalten, die deine Zielgruppe anspricht.
Abschließend lässt sich sagen, dass eine eigene Website eine Investition in die Zukunft deines Unternehmens ist. Sie bietet eine Plattform, um deine Marke zu stärken, Kund:innen zu gewinnen und deine Marktpräsenz auszubauen.
Hier kommst du zu einer Anleitung für den Bau einer Website mit Jimdo.
Und hier geht's zur Anleitung für den Bau einer Website mit Shopify.
Um als Selbstständige:r erfolgreich Neukund:innen zu gewinnen, gibt es verschiedene effektive Methoden, die du anwenden kannst. Hier sind einige Strategien, die dir helfen können, deine Kundenbasis zu erweitern:
Durch die Kombination dieser Strategien kannst du deine Dienstleistung erfolgreich am Markt positionieren und deine Zielgruppe effektiv erreichen.
Bei der Kundenpflege als Selbstständige:r gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, die entscheidend für den Aufbau und die Pflege langfristiger Kundenbeziehungen sind. Hier sind einige Tipps, wie du effektiv mit deinen Kund:innen umgehen und sie an dein Unternehmen binden kannst:
Indem du diese Aspekte berücksichtigst, kannst du eine starke Basis für erfolgreiche Kundenbeziehungen schaffen. Dies wird nicht nur zur Kundenzufriedenheit beitragen, sondern auch die Grundlage für das Wachstum und den Erfolg deines Unternehmens legen.
Kaltakquise, also das unaufgeforderte Kontaktieren potenzieller Kund:innen, ist ein gängiges Mittel im Marketing, besonders für Selbstständige, die ihre Dienstleistungen oder Produkte bekannt machen möchten. In Deutschland ist Kaltakquise grundsätzlich erlaubt, es gibt jedoch spezifische Regelungen, die beachtet werden müssen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass die Kaltakquise bei Privatkunden (B2C) per Telefon, E-Mail oder Fax strengeren Regeln unterliegt als persönliche Besuche oder postalische Werbung. Telefonische Kaltakquise ist nur erlaubt, wenn eine ausdrückliche Einwilligung der angerufenen Person vorliegt. Das bedeutet, dass die Person vorab zustimmen muss, von dir kontaktiert zu werden. Ohne diese Zustimmung ist ein Anruf nicht erlaubt und kann als unlauterer Wettbewerb angesehen werden.
Bei der Kaltakquise per E-Mail oder Fax ist ebenfalls eine vorherige Einwilligung erforderlich. Diese Einwilligung muss spezifisch, informiert und dokumentierbar sein. Das heißt, du musst nachweisen können, dass die Einwilligung gegeben wurde, und die Person muss genau wissen, worauf sie sich einlässt.
Postalische Werbung ist im Allgemeinen erlaubt, solange die Informationen, die du sendest, relevant und nicht irreführend sind. Es ist jedoch ratsam, auch hier die Möglichkeit eines Widerspruchs oder einer Abmeldung anzubieten, um den guten Ruf deines Unternehmens zu wahren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kaltakquise ein nützliches Werkzeug sein kann, aber nur, wenn sie verantwortungsvoll und unter Beachtung der geltenden Gesetze durchgeführt wird. Achte darauf, immer die Einwilligung der Personen einzuholen, bevor du sie kontaktierst, und stelle sicher, dass deine Marketingbemühungen transparent und respektvoll sind.
1. Arbeitsalltag organisieren
2. Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben
3. Rechtliche Arbeitszeitvorgaben für Selbstständige prüfen
4. Weiterbildung planen
5. Steuerliche Vorteile nutzen
6. Netzwerk aufbauen und pflegen
7. Bekanntheit der Dienstleistung steigern
8. Neukund:innen gewinnen
9. Kundenpflege beachten
20 Kapitel knallhart recherchiert und vom Steuerprofi geprüft
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Autor - Sophia Merzbach
Sophia ist seit vielen Jahren Teil des Accountable-Teams und verbindet journalistische Genauigkeit mit handfestem Steuerwissen.
Wer ist Sophia ?Danke für dein Feedback!
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Ich finde es gut, dass ich als Kunde des Max Plans jetzt deutlich schnellere Antworten bekomme. Das war eine Zeit lang nicht zuverlässig so, umso positiver fällt mir die Verbesserung auf. Die Steuer Coaches sind stets bemüht zu helfen. Sie antworten freundlich, klar und lösungsorientiert. Ich bin damit wirklich sehr happy. Für mich war es außerdem die beste Entscheidung, meine Steuer selbst zu machen. Ich habe jetzt mehr Überblick über meine Zahlen und verstehe die Abläufe besser. Dadurch fühle ich mich deutlich sicherer, auch in der Kommunikation mit den Steuerbehörden. Ich kann Rückfragen schneller einordnen und gezielter reagieren. Das nimmt mir viel Stress und gibt mir das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Der Live Call ist ein sinnvoller Zusatz. Du kannst offene Punkte direkt klären, ohne lange hin und her zu schreiben. Das spart Zeit und bringt schnell Klarheit. Fazit: Liebs 😊
Marco Richter
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Anonym