Bist du auf der Suche nach einem neuen, spannenden Job mit Flexibilität und der Möglichkeit, von überall aus zu arbeiten? Dann könnte die Tätigkeit als Virtual Assistant genau das Richtige für dich sein! In diesem Artikel erfährst du, wie du zum virtuellen Assistenten werden kannst und welche Chancen dieser Beruf bietet.
In einer zunehmend digitalisierten Welt hat der Job des Virtual Assistant an Bedeutung gewonnen. Unternehmen, Selbstständige und Startups suchen immer häufiger nach flexiblen Lösungen, um administrative Aufgaben zu delegieren und sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Als Virtual Assistant kannst du genau hier unterstützen und wertvolle Dienste anbieten.
Für den Einstieg in die virtuelle Assistenz ist in der Regel keine spezifische Ausbildung oder offizielle Qualifikation notwendig. Die wohl wichtigste Voraussetzung ist der souveräne Umgang mit einem PC oder Laptop und den gängigen Office-Anwendungen. Ebenfalls von Vorteil:
Zu Beginn solltest du darüber nachdenken, wo deine Stärken liegen, was du besonders gut kannst und vor allem, was dir Freude bereitet. Diese Fähigkeiten kannst du dann als Service anbieten. Oftmals wirst du von Kunden auch in unterschiedliche Aufgaben eingearbeitet, sodass du neue Fähigkeiten erlernen kannst, die du anschließend für anderen Kunden nutzen kannst.
Virtual Assistant: Welche Aufgaben übernehme ich?
Ein selbstständiger Virtual Assistant übernimmt vielfältige administrative, organisatorische und kommunikative Aufgaben für Unternehmen, Selbstständige oder auch Privatpersonen. Hier sind einige der häufigsten Tätigkeiten, die ein selbstständiger Virtual Assistant ausführen kann:
Als selbstständiger Virtual Assistant hast du die Möglichkeit, deine Dienste an die individuellen Bedürfnisse deiner Kund:innen anzupassen. Du kannst dich auf bestimmte Aufgaben spezialisieren oder ein breites Spektrum an Dienstleistungen anbieten, je nach deinen Fähigkeiten und Interessen.
Zunächst benötigst du für selbstständige Arbeit als Virtual Assistant eine Gewerbeanmeldung. Sobald du deine Steuernummer erhalten hast, kannst du Rechnungen ausstellen. Wenn du nur nebenberuflich selbstständig arbeitest und einen Jahresumsatz von 22.000 Euro nicht überschreitest, genügt oft die Anmeldung als Kleinunternehmer:in.
Dadurch bist du von der Umsatzsteuer befreit und musst diese nicht auf deinen Rechnungen ausweisen. Zudem unterliegst du in diesem Fall einer einfachen Buchführung und musst lediglich deine Einnahmen den Ausgaben gegenüberstellen und die Steuererklärung beim Finanzamt einreichen.
Der besondere Reiz eines Virtual Assistant Jobs liegt in der Möglichkeit, remote zu arbeiten. Du bist nicht an einen bestimmten Ort gebunden, sondern kannst bequem von zu Hause aus, im Café oder sogar von fernen Reisezielen aus arbeiten. Alles, was du benötigst, ist ein Computer, eine zuverlässige Internetverbindung und eine gute Selbstorganisation.
Als selbstständiger Virtual Assistant bestimmst du nicht nur deine Arbeitszeiten selbst, sondern weitestgehend auch dein Gehalt (in der Regel natürlich im Rahmen des Marktüblichen). Deine Einnahmen hängen von der Anzahl der Kunden und den angebotenen Services ab.
Selbstständige Virtual Assistants haben die Möglichkeit, ihr Gehalt auf verschiedene Arten zu berechnen, je nach ihren individuellen Umständen und Dienstleistungen. Du kannst dein Gehalt auf Stundenbasis berechnen, Pauschalpreise oder Paketpreise bestimmen, Leistungsabhängige Vergütungen vereinbaren oder eine projektbasierte Abrechnung durchführen.
Unabhängig von der gewählten Methode ist es wichtig, dass du deinen Wert kennst und angemessene Preise für deine Dienstleistungen forderst. Faktoren wie Erfahrung, Fachkenntnisse, die Komplexität der Aufgaben und die Marktnachfrage sollten in die Berechnung einfließen. Es ist ratsam, die Preise regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und ein angemessenes Einkommen zu erzielen.
💡Tipp von Accountable: Bevor du in Vollzeit als Virtual Assistant selbstständig machst, solltest du bereits einen ausführlichen Businessplan ausgearbeitet haben oder bereits über einen ausreichenden Kundenstamm verfügen, um deine Lebenserhaltungskosten zu decken und gleichzeitig unvorhersehbare Schwankungen in deinem Einkommen einzukalkulieren. Eine Alternative ist, Jobs als Virtual Assistant als Nebengewerbe auszuüben.
Als Virtual Assistant agierst du als persönliche:r Assistent:in für deine Kundschaft und gehst dabei individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden ein. Im Gegensatz dazu steht Virtual Assistant AI, also künstliche Intelligenz, die standardisierte Aufgaben automatisiert. Diese KI verfügt jedoch meist nicht über die Fähigkeiten, komplexe Aufgaben zu erledigen oder individuelle Probleme zu lösen. Dein persönlicher Service und die Möglichkeit, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, machen dich als Personal Virtual Assistant unersetzlich.
➡️ Die besten KI-Tools: So nutzt du künstliche Intelligenz im Beruf
Der Schritt in die Selbstständigkeit als Virtual Assistant kann zunächst beängstigend erscheinen. Doch als Freelancer:in hast du die Möglichkeit, dich schrittweise an deine neue Rolle zu gewöhnen. Du kannst als Virtual Assistant im Nebenjob starten und deine Dienste zunächst in Teilzeit anbieten, bevor du dich entscheidest, hauptberuflich als Virtual Assistant tätig zu sein.
Wenn du auf der Suche nach einem erfüllenden Job bist, der dir Flexibilität und Freiheit bietet, dann ist der Weg zum Virtual Assistant vielleicht genau das Richtige für dich. Definiere deine Stärken, starte als Freelancer und erweitere schrittweise dein Portfolio.
Nutze Jobportale, Social Media, erstelle deine eigene Website oder frag in deinem eigenes Netzwerk, um neue Kund:innen zu finden und deine Services richtig zu vermarkten. Als Virtual Assistant kannst du einen wertvollen Beitrag leisten und ein erfülltes Arbeitsleben genießen - ganz nach deinen Regeln!
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Autor - Robert Jödicke
Robert Jödicke ist ein erfahrener Steuerexperte und Autor bei Accountable, spezialisiert auf Steuertipps und Steuerersparnisse für Selbstständige.
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