Du bist ein kreativer Kopf und möchtest dich als Architekt:in selbstständig machen? In diesem Blogartikel erfährst du alles, was du wissen musst, um erfolgreich als Architekt:in durchzustarten.
Wir beleuchten die wichtigsten Voraussetzungen, geben Tipps zur Gründung und verraten dir, was du als Architekt:in verdienen kannst.
Um als selbstständiger Architekt oder selbstständige Architektin tätig zu sein, musst du natürlich erst einmal fachliche Kriterien erfüllen. Dazu gehören das abgeschlossene Architekturstudium an einer anerkannten Hochschule und Berufserfahrung in einem Architekturbüro. Außerdem musst du Pflichtfortbildungen absolvieren, um auf dem neuesten Stand der Bauvorschriften und technischen Entwicklungen zu sein. So gewährleistest du eine hohe Qualität deiner selbstständigen Tätigkeit und erfüllst die Anforderungen der Berufsordnung.
In der Regel zählen Architekt:innen zu den freien Berufen. Wer sich als Architekt:in selbstständig machen will, muss sich also beim Finanzamt anmelden. Erst wenn du eine Steuernummer erteilt bekommst, bist du berechtigt, Rechnungen zu schreiben. Als Freiberufler:in füllst du einfach den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung aus.
Du kannst den Status der Freiberuflichkeit jedoch nicht beanspruchen, wenn du baugewerbliche Tätigkeiten erfüllst, zum Beispiel als Bauunternehmer:in, Bauträger:in, Makler:in, oder wenn du Inneneinrichtungsprodukte verkaufst. In diesem Fall musst du ein Gewerbe anmelden.
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Mit diesen Eigenschaften bist du bestens gerüstet, um deinen Traum von der Selbstständigkeit als Architekt:in zu verwirklichen:
Für deine Selbstständigkeit als Architekt:in fallen verschiedene Kosten an, die du einplanen solltest:
Ein professioneller Businessplan ist dein Kompass auf dem Weg zur Selbstständigkeit als Architekt. Er festigt deine Geschäftsidee, klärt deine Finanzierung, die Ziele und Strategien und hilft dir, den Überblick zu behalten. Ein guter Businessplan sollte u.a. folgende Punkte beinhalten:
Lohnt es sich überhaupt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen oder ist ein sicheres Angestelltenverhältnis aus finanzieller Sicht besser? Um diese Fragen zu beantworten, werfen wir einen Blick auf die Zahlen.
Laut der Bundesarchitektenkammer (BAK) lag das durchschnittliche Bruttogehalt für angestellte Architekt:innen im Jahr 2021 bei rund 68.000 Euro. Im Median verdienten Architekten rund 63.000 Euro. Zwei Drittel der Architekten arbeiten in einem Angestelltenverhältnis, der Rest ist selbstständig. Demgegenüber erwirtschafteten selbstständige Architekt:innen einen Honorarumsatz von 75.000 Euro pro Kopf. Der durchschnittliche Gewinn lag bei 69.000 Euro.
Interessanterweise ist laut dieser Statistik das durchschnittliche Jahreseinkommen von angestellten und selbstständigen Architekt:innen fast identisch. Das bedeutet: Ob du dich für eine Festanstellung oder die Selbstständigkeit als Architek:int entscheidest, macht in puncto Geld zunächst keinen großen Unterschied.
Welche Option ist also besser? Das hängt von deinen persönlichen Präferenzen und deiner Risikobereitschaft ab. Wenn du Sicherheit und einen geregelten Arbeitsalltag bevorzugst, ist eine Festanstellung wahrscheinlich die richtige Wahl für dich.
Bist du hingegen flexibel, unternehmerisch denkend und bereit, Risiken einzugehen, kann die Selbstständigkeit eine reizvolle Option sein, um deine Kreativität und deine unternehmerischen Talente voll auszuschöpfen – und gleichzeitig ein gutes, vielleicht sogar noch höheres Einkommen zu erzielen.
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Autor - Sophia Merzbach
Sophia ist seit vielen Jahren Teil des Accountable-Teams und verbindet journalistische Genauigkeit mit handfestem Steuerwissen.
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Ardalan Zamanimehr
Die App ist super! Intuitiv und perfekt für Selbstständige. Leider ist meine Position noch zu exotisch für Accountable um genau diese Leichtigkeit auch in Anspruch zu nehmen. Es gibt noch keine einfache Lösung für Selbstständige mit zwei Steuernummern da zwei Berufe. Sollte sich das mal ändern, Wechsel ich von meinem Steuerberater wieder zu Accountable!
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Ich finde es gut, dass ich als Kunde des Max Plans jetzt deutlich schnellere Antworten bekomme. Das war eine Zeit lang nicht zuverlässig so, umso positiver fällt mir die Verbesserung auf. Die Steuer Coaches sind stets bemüht zu helfen. Sie antworten freundlich, klar und lösungsorientiert. Ich bin damit wirklich sehr happy. Für mich war es außerdem die beste Entscheidung, meine Steuer selbst zu machen. Ich habe jetzt mehr Überblick über meine Zahlen und verstehe die Abläufe besser. Dadurch fühle ich mich deutlich sicherer, auch in der Kommunikation mit den Steuerbehörden. Ich kann Rückfragen schneller einordnen und gezielter reagieren. Das nimmt mir viel Stress und gibt mir das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Der Live Call ist ein sinnvoller Zusatz. Du kannst offene Punkte direkt klären, ohne lange hin und her zu schreiben. Das spart Zeit und bringt schnell Klarheit. Fazit: Liebs 😊
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