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Angebotssoftware: Warum Selbstständige das Tool unbedingt nutzen sollten

Geschrieben von: Robert Jödicke

Aktualisiert am: Dezember 3, 2025

Lesezeit: 6 Minuten

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Wenn du regelmäßig Angebote für Kund:innen schreibst, weißt du, wie viel Zeit das kosten kann. Viele Selbstständige und Handwerker:innen erstellen ihre Angebote noch in Word oder Excel – und kämpfen dabei mit Zahlendrehern, veralteten Preisen oder unübersichtlichen Abläufen. Eine Angebotssoftware nimmt dir diese Arbeit ab: Sie erstellt professionelle Angebote deutlich schneller, übernimmt wichtige Daten automatisch und sorgt dafür, dass du jederzeit den Überblick behältst. 

Angebotssoftware kurz zusammengefasst

  • Mit professionellen PDFs und klaren Strukturen überzeugst du Kund:innen schneller und sicherst dir mehr Aufträge.
  • Eine Angebotssoftware erstellt Angebote schnell und fehlerfrei und erleichtert dir die tägliche Büroarbeit.
  • Du nutzt Vorlagen, Bausteine und automatische Kalkulationen und sparst dadurch viel Zeit.
  • Alle Kundendaten und Leistungen landen zentral an einem Ort und bleiben jederzeit aktuell.

Was versteht man unter Angebotssoftware?

Eine Angebotssoftware ist ein digitales Tool, mit dem du Angebote schnell, strukturiert und fehlerfrei erstellen kannst. Statt jedes Dokument manuell aufzusetzen, nutzt du Vorlagen, Textbausteine und gespeicherte Preise oder Leistungen. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass deine Angebote gesetzeskonform sind und durchweg professionell aussehen.

Der typische Ablauf ist klar und einfach: Du erfasst eine Anfrage, wählst deine Leistungen aus, kalkulierst die Preise und exportierst das Angebot anschließend als PDF. Viele Tools übernehmen dabei automatisch Kundendaten, Materialpreise oder Umsatzsteuersätze. Das reduziert Fehler (zum Beispiel Zahlendreher, falsche Steuersätze oder vergessene Rabatte) und macht deine Abläufe deutlich effizienter.

Besonders praktisch: Moderne Software zur Angebotserstellung unterstützt dich nicht nur beim Schreiben, sondern auch bei der Weiterverarbeitung. Sobald dein Angebot angenommen wurde, kannst du die Daten oft direkt in eine Rechnung übernehmen. Das spart dir zusätzliche Arbeitsschritte und sorgt für einen durchgängigen Prozess – vom Angebot bis zur Zahlung.

Für wen lohnt sich Angebotssoftware?

Eine Angebotssoftware lohnt sich für alle, die regelmäßig Angebote schreiben – ganz egal, ob du allein arbeitest oder ein kleines Team führst. Besonders Selbstständige und Freelancer:innen profitieren davon, weil sie ihre Leistungen oft individuell kalkulieren. Wenn du zum Beispiel Designprojekte, Beratungen oder digitale Dienstleistungen anbietest, kannst du wiederkehrende Leistungen als Bausteine speichern und Angebote in wenigen Minuten erstellen.

Im Handwerk ist der Nutzen noch stärker spürbar. Elektriker:innen, Heizungsinstallateur:innen, Maler:innen oder Tischler:innen erstellen häufig mehrere Angebote pro Woche – teilweise sogar direkt vor Ort. Mit einer passenden Angebotssoftware lässt sich ein Kostenvoranschlag auf dem Smartphone oder Tablet sofort vorbereiten. Kund:innen bekommen schnell ein professionelles Dokument, und du sicherst dir einen Wettbewerbsvorteil durch Schnelligkeit und Transparenz.

Auch Agenturen, Coaches, Berater:innen und kleinere Dienstleistungsbetriebe profitieren von den Tools. Sie können Leistungen sauber strukturieren, wiederkehrende Projekte effizient abbilden und Angebote automatisch nachverfolgen. Gerade wenn du mehrere Anfragen parallel bearbeitest, hilft dir eine gute Software zur Angebotserstellung, den Überblick zu behalten und keine potenziellen Kund:innen zu verlieren.

Zentrale Funktionen moderner Angebotssoftware

Viele Selbstständige erstellen ihre Angebote immer wieder nach dem gleichen Muster. Eine gute Angebotssoftware spart dir hier viel Zeit: Du kannst fertige Vorlagen und Textbausteine nutzen, die du nur noch anpassen musst. So bleiben deine Dokumente einheitlich – und du vermeidest Fehler, die bei Copy & Paste in Word oder Excel schnell passieren.

Moderne Software zur Angebotserstellung übernimmt die komplette Kalkulation für dich. Du wählst deine Leistungen aus, passt Mengen oder Rabatte an und bekommst sofort einen korrekt berechneten Endpreis. Die softwaregestützte Angebotskalkulation ist besonders hilfreich, wenn du komplexe Leistungen anbietest oder mit unterschiedlichen Stundensätzen und Materialien arbeitest.

Viele Tools greifen auf gespeicherte Kundendaten, Artikel oder Materiallisten zurück. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert Tippfehler oder übersehene Preisänderungen. Du musst nicht mehr in verschiedenen Dateien suchen – alles ist an einem Ort gespeichert.

Eine starke Angebotssoftware zeigt dir jederzeit an, ob ein Angebot noch offen, angenommen oder abgelehnt wurde. Du kannst automatische Erinnerungen einstellen oder Follow-ups planen. So vergisst du keine potenziellen Aufträge mehr und behältst deinen Vertriebsprozess im Blick.

Mit wenigen Klicks exportierst du dein Angebot als PDF – mit sauberem Design und allen relevanten Infos. Gerade für neue Kund:innen wirkt ein einheitliches Layout professioneller als ein zusammenkopiertes Word-Dokument.

Immer mehr Kund:innen wollen Angebote direkt digital freigeben. Einige Tools bieten digitale Signaturen oder eine Online-Zustimmung. Das spart Zeit, beschleunigt deine Abläufe und macht den Prozess wesentlich moderner.

Angebotssoftware vs. Rechnungssoftware: Wo liegen die Unterschiede?

Auch wenn viele Tools heute beides können, erfüllen Angebots- und Rechnungs-Tools unterschiedliche Aufgaben. Ein Angebot ist zunächst ein unverbindlicher Kostenvoranschlag, der deinen Kund:innen zeigt, welche Leistungen du zu welchem Preis anbietest. Eine Rechnung dagegen ist eine verbindliche Zahlungsaufforderung mit klaren rechtlichen Vorgaben, z. B. zu Steuersätzen, Zahlungsfristen oder Pflichtangaben.

Mit einer spezialisierten Software zur Angebotserstellung kannst du Leistungen kalkulieren, Varianten anbieten und flexibel auf Rückfragen reagieren. Eine klassische Rechnungssoftware fokussiert sich dagegen auf gesetzliche Anforderungen, Schnittstellen zur Buchhaltung und das Tracking von Zahlungen. Viele Selbstständige nutzen daher Kombi-Lösungen, die beides miteinander verbinden – also eine „Rechnung-Angebot-Software“, die Daten ohne Aufwand übernimmt.

➡️ Rechnung schreiben als Selbstständiger Schritt für Schritt 

Accountable: Angebot und Rechnung in einem Tool

Wenn du deine Abläufe möglichst schlank halten möchtest, ist die Accountable-App ideal für dich. Unsere Lösung unterstützt dich nicht nur bei der Abgabe deiner Steuererklärung, sondern vereint auch Angebots- und Rechnungsfunktionen in einem einzigen System. Du kannst Leistungen direkt in der App kalkulieren, ein professionell formatiertes Angebot erstellen und es später mit wenigen Klicks in eine rechtskonforme Rechnung umwandeln. Besonders für Selbstständige ist das praktisch, weil alle Daten – Kund:innen, Leistungen, Preise – zentral an einem Ort liegen. So sparst du Zeit, vermeidest doppelte Eingaben und arbeitest durchgängig digital, egal ob am Laptop oder unterwegs per Smartphone.

Marktüberblick: Beispiele für bekannte Tools

Der Markt für Angebotssoftware ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Je nach Branche, Funktionsumfang und Budget findest du heute zahlreiche Lösungen, die dir das Erstellen und Verwalten von Angeboten erleichtern. Wichtig ist: Die folgenden Beispiele sind keine Empfehlungen, sondern dienen als neutraler Überblick über gängige Anbieter.

  • pds Handwerkersoftware: Eine Software speziell für Handwerksbetriebe. Neben der Angebotserstellung bietet sie Kalkulationsmodule, Materialverwaltung und mobile Baustellenfunktionen. 
  • weclapp: Cloudbasiertes ERP-System mit integriertem Angebotsmanagement. Besonders praktisch: Angebote, Kundendaten und Projektinformationen lassen zentral an einem Ort verwalten.
  • HERO Software: Cloudbasiert und besonders im Bau- und Handwerksumfeld beliebt. Unterstützt Projektplanung, Kalkulation und mobile Arbeitsprozesse.
  • Mobile Offer: Eine Lösung für mobile Angebote, die vor allem im Handwerk eingesetzt wird. Ideal, wenn du spontan beim Kundentermin ein Angebot erstellen möchtest. 
  • OfficeOn (Bosch): Insbesondere für handwerkliche Betriebe interessant. Stellt Angebots- und Rechnungsfunktionen sowie mobile Lösungen bereit. 
  • 1Tool: Eine modulare Cloud-Plattform mit Fokus auf CRM und Vertriebsprozesse. Das Angebotsmodul fügt sich nahtlos in andere Unternehmensbereiche ein. 

💡 Tipp: Wenn es schnell gehen soll, kannst du auch ChatGPT & Co. dazu nutzen, um bessere Angebote zu schreiben.

Worauf solltest du bei der Auswahl einer Angebotssoftware achten?

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der richtigen Angebotssoftware ist die DSGVO-Konformität. Da Angebote personenbezogene Daten enthalten, muss das Tool sicher und transparent mit Kundendaten umgehen. Achte darauf, wo die Server stehen und ob der Anbieter klare Informationen zu Datenschutz und Datenspeicherung liefert.

Auch die Benutzerfreundlichkeit spielt eine große Rolle. Eine Angebotssoftware sollte intuitiv funktionieren, damit du deine Arbeit nicht unterbrechen musst, um lange nach Funktionen zu suchen. Besonders wenn du viel unterwegs bist, ist eine gute mobile Nutzung entscheidend – idealerweise als App oder über eine optimierte Weboberfläche.

Für bestimmte Branchen sind Spezialfunktionen wichtig. Handwerksbetriebe benötigen oft GAEB-Imports (Standards gemäß dem Gemeinsamen Ausschuss Elektronik im Bauwesen), Materialpreise oder projektbezogene Kalkulationen. Kreative oder Berater:innen brauchen dagegen flexible Textbausteine und variable Stundensätze. Prüfe daher, ob die Software die Besonderheiten deiner Leistungen abbilden kann.

Die Preismodelle sind ebenfalls recht unterschiedlich: Gratis-Tools eignen sich oft nur für den Einstieg, da sie meist Einschränkungen bei Funktionen, Anzahl der Angebote oder beim PDF-Layout haben. Die Bezahl-Varianten bieten dagegen deutlich mehr: professionelle Vorlagen, automatisierte Workflows, Integrationen in Buchhaltung oder CRM und verlässlichen Support. 

💡 Tipp: Für den regelmäßigen, professionellen Einsatz lohnt sich deshalb meist ein bezahltes Paket, da du langfristig Zeit sparst und sauberer arbeiten kannst.

Fazit

Eine Angebotssoftware hilft dir dabei, Angebote schneller, professioneller und fehlerfrei zu erstellen. Besonders als Selbstständige:r oder im Handwerk profitierst du von automatisierten Abläufen, übersichtlichen Vorlagen und Funktionen zur Angebotsverfolgung. Statt Zeit in Word- oder Excel-Dokumente zu investieren, kannst du dich auf deine eigentliche Arbeit konzentrieren – und deine Chancen auf neue Aufträge erhöhen. Wenn du deine Prozesse weiter digitalisieren möchtest, lohnt sich eine moderne Lösung zur Angebotserstellung in jedem Fall. 

FAQ – Häufige Fragen zu Angebotssoftware

Was kostet Angebotssoftware?

Die Preise variieren je nach Anbieter und Funktionsumfang. Einfache Cloud-Lösungen starten oft bei unter 10 Euro pro Monat. Spezialisierte Handwerkslösungen oder modulare Systeme können teurer sein. Viele Tools bieten kostenlose Testphasen an.

Gibt es gute kostenlose Angebotssoftware?

Ja, einige Anbieter stellen kostenlose Versionen zur Verfügung. Diese sind jedoch meist eingeschränkt – etwa bei der Anzahl der Angebote, den Layout-Funktionen oder den Exportmöglichkeiten. Für den professionellen Einsatz lohnt sich meist die kostenpflichtige Variante.

Worin unterscheidet sich Angebotssoftware von Rechnungssoftware?

Angebotssoftware dient der Erstellung von Kostenvoranschlägen und der Kalkulation deiner Leistungen. Rechnungssoftware erstellt rechtlich verbindliche Zahlungsdokumente, verwaltet Steuersätze und unterstützt oft die Buchhaltung. Viele Tools kombinieren beide Funktionen, sodass du Angebote direkt in Rechnungen umwandeln kannst.

Ist Angebotssoftware auch für Handwerker:innen geeignet?

Auf jeden Fall. Gerade Handwerker:innen profitieren von mobilen Apps, direkter Kalkulation vor Ort und branchenspezifischen Funktionen wie Materiallisten oder GAEB-Imports. Dadurch kannst du Aufträge schneller vorbereiten und Kund:innen zeitnah ein professionelles Angebot senden.

Lohnt sich Angebotssoftware auch für Solo-Selbstständige?

Ja. Selbst wenn du nur wenige Angebote pro Monat schreibst, sorgt eine gute Software für einheitliche Dokumente, spart Zeit und reduziert Fehler. Außerdem hilft dir die Angebotsverfolgung, Chancen auf neue Aufträge besser zu nutzen.

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Robert Jödicke

Autor - Robert Jödicke

Robert Jödicke ist ein erfahrener Steuerexperte und Autor bei Accountable, spezialisiert auf Steuertipps und Steuerersparnisse für Selbstständige.

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Echte Erfahrungsberichte und Kommentare

Für mich als Kleinunternehmer ist der Preis ein bisschen hoch, aber für alles, was ich bekomme: alle Übersichten von Einnahmen und Ausgaben, die Funktionen rund um das Auto... ist es einfach top. Und das letzte Update zu den wiederkehrenden Ausgaben war hervorragend! Dankeschön.

Ardalan Zamanimehr

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