Viele Freelancer:innen arbeiten heute so flexibel wie nie zuvor. Unternehmen setzen 2026 verstärkt auf externe Spezialist:innen, um Projekte umzusetzen und den Fachkräftemangel auszugleichen. Gut positionierte Freelancer:innen finden daher besonders viele attraktive Einsatzmöglichkeiten.
Doch nicht jeder Job lohnt sich langfristig. Während manche Tätigkeiten stark unter Preisdruck stehen, ermöglichen andere hohe Stundensätze, erfreuen sich einer stabilen Nachfrage oder bieten eine internationale Zusammenarbeit. In diesem Artikel erfährst du, welche Jobs sich für Freelancer:innen aktuell wirklich auszahlen.
Der Markt für Freelancer-Jobs in Deutschland wird voraussichtlich auch 2026 stabil bleiben, weil Unternehmen weiterhin gezielt auf externe Expertise setzen. Mithilfe von Freelancer:innen können sie so kurzfristig Know-how einkaufen und flexibel auf wirtschaftliche Unsicherheiten reagieren. Besonders gefragt sind spezialisierte Freelancer:innen, die schnell produktiv arbeiten können.
➡️ Wir erklären dir alles über Freelancer-Skills. Welche brauchst du und wie setzt du sie am besten ein?
Ein Blick zurück auf 2025 zeigt deutlich, welche Freelancer-Jobs sich bereits bewährt haben. Unternehmen investierten vor allem dort, wo besonderes Fachwissen, digitale Transformation und Risikominimierung gefragt waren. Klassische Allround-Tätigkeiten spielten dagegen eine immer kleinere Rolle. Besonders erfolgreich waren Freelancer-Jobs, die eng mit Technologie, Daten und strategischer Beratung verknüpft sind. Diese Tätigkeiten bilden auch 2026 die Grundlage für einen vollen Kalender und gute Honorare.
💡 Tipp: Viele dieser Freelancer-Jobs erzielten überdurchschnittliche Stundensätze, vor allem bei klarer Spezialisierung, Branchenerfahrung und einer praxisnahen Kombination aus Fachwissen und Beratungskompetenz. Je austauschbarer deine Leistung wirkt, desto stärker gerätst du unter Preisdruck.
Ein wichtiger Treiber in diesem Jahr ist und bleibt der anhaltende Fachkräftemangel. Vor allem in IT, Digitalisierung, Datenanalyse und Beratung fehlen qualifizierte Mitarbeitende. Freelancer:innen schließen diese Lücken projektweise – oft effizienter und schneller als klassische Neueinstellungen.
💡 Wichtig: Freelancer-Jobs sind projektbasierte Tätigkeiten, die selbstständige Expert:innen für Unternehmen oder Auftraggeber übernehmen. Du arbeitest auf Honorarbasis, zeitlich befristet und meist ohne feste Anstellung. Typisch sind klar definierte Aufgaben, ein vereinbartes Budget und eine begrenzte Laufzeit. Weitere Unterschiede zu Freiberufler:innen und freien Mitarbeitenden erklären wir hier.
Für hohe Verdienste sind 2026 vor allem Freelancer:innen gefragt, die Verantwortung übernehmen, strategisch arbeiten und messbare Ergebnisse liefern. Generalistische bzw. rein ausführende Tätigkeiten geraten zunehmend unter Druck, während klar positionierte Spezialist:innen deutlich bessere Chancen auf gut bezahlte Projekte haben. Besonders attraktiv sind Jobs, die sich remote umsetzen lassen und auch international von Kund:innen nachgefragt werden.
💡 Gut zu wissen: Körpernahe Dienstleistungen – z.B. Friseur:innen , Kosmetiker:innen, Physiotherapeut:innen, Masseur:innen – oder rein operative Aufgaben spielen im hochpreisigen Freelance-Markt eine deutlich kleinere Rolle.
AI- und Machine-Learning-Engineers zählen 2026 zu den wichtigsten technischen Freelancer-Tätigkeiten. Unternehmen setzen verstärkt auf KI, um Prozesse zu automatisieren, Daten besser auszuwerten und neue digitale Produkte zu entwickeln. Da entsprechendes Know-how intern oft fehlt, werden viele Projekte gezielt an externe Spezialist:innen vergeben.
Besonders gefragt sind Freelancer:innen, die nicht nur Modelle entwickeln, sondern KI-Lösungen produktiv in bestehende Systeme integrieren. Genau diese Kombination macht die Tätigkeit für Selbstständige attraktiv.
Als AI- oder Machine-Learning-Engineer arbeitest du meist projektbasiert an klar definierten Anwendungsfällen. Dazu gehören unter anderem:
AI- & Machine-Learning-Engineers gehören zu den bestbezahlten Freelancer-Jobs. In Deutschland liegen die Stundensätze 2026 häufig im Bereich von:
💡 Tipp: Spezialisierungen wie generative KI, MLOps (Machine Learning Operations) oder branchenspezifische Anwendungen (z. B. FinTech, Industrie, Healthcare) ermöglichen oft noch höhere Honorare.
Data Scientists und Data-Analytics-Consultants spielen 2026 eine zentrale Rolle für datengetriebene Entscheidungen. Unternehmen verfügen zwar über große Datenmengen, es fehlt aber häufig an externer Expertise, um diese sinnvoll auszuwerten und in konkrete Maßnahmen zu übersetzen. Genau hier kommen selbstständige Spezialist:innen ins Spiel.
Besonders gefragt sind Freelancer:innen, die technisches Analyse-Know-how mit Business-Verständnis verbinden. Statt reiner Auswertungen erwarten Auftraggeber zunehmend klare Handlungsempfehlungen.
Als Data Scientist oder Data-Analytics-Consultant übernimmst du häufig Aufgaben wie:
Der Fokus liegt weniger auf Technik allein, sondern auf der Übersetzung von Daten in Entscheidungen.
Data-Freelancer:innen bewegen sich 2026 im oberen IT-Mittelfeld. In Deutschland sind folgende Honorare realistisch:
💡 Tipp: Spezialisierungen auf bestimmte Branchen (z. B. E-Commerce, FinTech oder Industrie) oder Tools erhöhen deutlich die Marktattraktivität und damit den Stundensatz.
Cybersecurity-Spezialist:innen sind 2026 für viele Unternehmen unverzichtbar. Zunehmende Cyberangriffe, strengere gesetzliche Vorgaben und komplexe IT-Landschaften sorgen dafür, dass Sicherheit nicht mehr intern nebenbei gelöst werden kann. Externe Freelancer werden deshalb gezielt für zeitlich begrenzte Projekte eingesetzt.
Besonders gefragt sind Selbstständige, die technische Sicherheitskompetenz mit Beratung und Risikobewertung verbinden. Unternehmen erwarten nicht nur Lösungen, sondern auch klare Empfehlungen.
Als Cybersecurity-Freelancer:in arbeitest du häufig an sensiblen, sicherheitskritischen Projekten. Typische Aufgaben sind:
Viele Projekte sind zeitlich begrenzt, aber hoch priorisiert – das macht die Arbeit anspruchsvoll und gut vergütet.
Cybersecurity gehört zu den bestbezahlten Freelancer-Jobs im IT-Bereich. In Deutschland bewegen sich die Honorare 2026 häufig in folgendem Rahmen:
💡 Tipp: Besonders hohe Stundensätze erzielen Freelancer:innen, die sich auf IT-Sicherheit in Cloud-Umgebungen, gezielte Sicherheitsprüfungen oder die Bewältigung von Sicherheitsvorfällen spezialisiert haben.
Cloud- und DevOps-Freelancer:innen sind 2026 fester Bestandteil vieler IT-Projekte. Unternehmen verlagern weiterhin Systeme in die Cloud oder optimieren bestehende Infrastrukturen. Da dafür spezialisiertes Know-how nötig ist, werden externe Selbstständige häufig projektweise eingebunden.
Besonders gefragt sind Freelancer:innen, die technische Umsetzung mit betrieblichem Verständnis verbinden. Auftraggeber erwarten stabile, skalierbare und kosteneffiziente Lösungen – nicht nur funktionierende Technik.
Als Cloud- oder DevOps-Freelancer:in arbeitest du meist an der Schnittstelle zwischen Entwicklung und Betrieb. Typische Aufgaben sind:
Viele Projekte laufen über mehrere Monate und erfordern enge Abstimmung mit internen Teams.
Cloud- & DevOps-Freelancer:innen zählen zu den hoch vergüteten IT-Spezialist:innen. In Deutschland bewegen sich die Stundensätze 2026 häufig bei:
💡 Tipp: Freelancer:innen mit Erfahrung in komplexen Migrationsprojekten oder sicherheitskritischen Umgebungen erzielen oft höhere Honorare.
SAP-Berater:innen sind 2026 vor allem in Deutschland weiterhin stark gefragt. Viele Unternehmen arbeiten seit Jahren mit SAP-Systemen und stehen vor Migrationen, Anpassungen oder Erweiterungen, etwa im Zuge von S/4HANA-Umstellungen. Für diese Projekte greifen sie häufig auf externe Freelancer zurück.
Besonders relevant sind Selbstständige, die technisches SAP-Know-how mit Prozessverständnis verbinden. Auftraggeber erwarten nicht nur Customizing, sondern auch Unterstützung bei der Optimierung von Abläufen.
Als SAP-Berater:in arbeitest du meist eng mit Fachabteilungen und IT-Teams zusammen. Typische Aufgaben sind:
Viele Projekte sind langfristig angelegt und erfordern hohe fachliche Tiefe.
SAP-Berater:innen zählen in Deutschland traditionell zu den bestbezahlten Freelancer-Jobs. Für 2026 sind folgende Honorare realistisch:
💡 Tipp: Spezialisierungen auf S/4HANA, Finance-Module oder bestimmte Industrien ermöglichen häufig konstant hohe Auslastung.
IT- und Management-Berater:innen sind 2026 besonders dort gefragt, wo Unternehmen strategische Entscheidungen mit technischer Umsetzung verbinden müssen. Digitalisierung, Automatisierung und KI verändern Prozesse – und viele Firmen holen sich dafür externe Expertise auf Zeit.
Freelancer:innen in diesem Bereich übernehmen häufig eine Schnittstellenrolle zwischen Geschäftsführung, Fachabteilungen und IT. Genau diese Kombination macht den Job für Selbstständige attraktiv.
Als IT- oder Management-Berater:in arbeitest du meist projektbasiert an übergeordneten Fragestellungen. Typische Aufgaben sind:
Der Fokus liegt weniger auf operativer Umsetzung als auf Konzeption und Steuerung.
Beratende Freelancer:innen gehören 2026 zu den hochpreisigen Rollen, insbesondere bei strategischem Fokus. In Deutschland sind folgende Honorare üblich:
💡 Tipp: Freelancer:innen, die technisches Know-how mit Management-Erfahrung verbinden, werden häufig für längere Projekte gebucht.
UX- und Product-Designer:innen sind 2026 fester Bestandteil digitaler Produktentwicklung. Unternehmen investieren stärker in Nutzerfreundlichkeit, Conversion und Produktqualität, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Für spezialisierte Designer:innen entstehen dadurch viele projektbasierte Freelance-Jobs.
Besonders gefragt sind Selbstständige, die Design nicht isoliert betrachten, sondern eng mit Produktstrategie und Entwicklung verzahnen.
Als UX- oder Product-Designer:in arbeitest du häufig an digitalen Produkten und Plattformen. Typische Aufgaben sind:
Der Schwerpunkt liegt klar auf Funktionalität und Nutzererlebnis, nicht auf reiner Optik.
UX- und Product-Designer:innen liegen 2026 im oberen Kreativ- und Tech-Segment. In Deutschland sind folgende Honorare realistisch:
💡 Tipp: Designer:innen mit Erfahrung in SaaS, Plattformen oder komplexen Anwendungen erzielen oft höhere Stundensätze.
SEO- und Content-Strateg:innen sind 2026 für viele Unternehmen ein zentraler Hebel, um sichtbar, relevant und wettbewerbsfähig zu bleiben. Während einfache Content-Erstellung zunehmend automatisiert wird, steigt die Nachfrage nach strategischer Planung, Analyse und Steuerung.
Freelancer:innen werden vor allem dann beauftragt, wenn intern Know-how für Suchintentionen, Struktur, Performance-Messung und Content-Architektur fehlt. Genau diese Kombination macht den Job attraktiv für Selbstständige.
Als SEO- oder Content-Strateg:in arbeitest du weniger operativ, sondern steuernd und beratend. Typische Aufgaben sind:
Der Fokus liegt darauf, Inhalte, Strukturen und Strategien aufzubauen, die dauerhaft wirken – nicht darauf, einzelne Texte isoliert zu erstellen.
Strategisch arbeitende SEO- und Content-Freelancer:in liegen 2026 deutlich über klassischen Texter:innen. In Deutschland sind folgende Honorare realistisch:
💡 Tipp: Internationale Projekte oder klare Spezialisierungen (z. B. B2B, SaaS, E-Commerce) ermöglichen oft höhere Sätze.
AI Content Editor:innen gehören 2026 zu den am schnellsten wachsenden Freelancer-Tätigkeiten im Content-Bereich. Unternehmen setzen KI zunehmend zur Texterstellung ein, stoßen dabei aber häufig an Grenzen bei Qualität, Tonalität und Konsistenz. Genau hier kommen spezialisierte Selbstständige ins Spiel.
Der Bedarf an der Überarbeitung und Veredelung KI-generierter Inhalte ist stark gestiegen. Statt Inhalte komplett neu zu schreiben, suchen Unternehmen Freelancer, die bestehende KI-Texte fachlich, sprachlich und strategisch aufwerten und für den Einsatz im Marketing oder auf Websites geeignet machen.
Als AI Content Editor:in arbeitest du mit bereits vorhandenen KI-Texten und sorgst dafür, dass diese professionellen Anforderungen entsprechen. Typische Aufgaben sind:
Der Fokus liegt klar auf Qualität, Einordnung und redaktioneller Verantwortung – nicht auf automatisierter Massenproduktion.
AI Content Editor:innen bewegen sich 2026 im oberen Bereich klassischer Content-Dienstleistungen. In Deutschland sind folgende Honorare realistisch:
Mit zunehmender Verbreitung von KI-Tools ist die Nachfrage nach dieser Rolle stark gewachsen. Unternehmen berichten von einem deutlichen Anstieg des Bedarfs an professioneller Nachbearbeitung, da reine KI-Texte häufig nicht den gewünschten Qualitätsstandards entsprechen.
💡 Praxis-Tipp: Freelancer:innen, die redaktionelle Kompetenz mit Prozessverständnis verbinden, erzielen oft stabilere und besser planbare Honorare als klassische Texter:innen.
Sustainability- und ESG-Consultants gewinnen 2026 deutlich an Bedeutung. Unternehmen stehen unter wachsendem Druck, Nachhaltigkeitsanforderungen, Berichtspflichten und regulatorische Vorgaben umzusetzen. Da intern oft das nötige Spezialwissen fehlt, werden viele Aufgaben an externe Freelancer ausgelagert.
Besonders gefragt sind Selbstständige, die regulatorische Anforderungen praxisnah übersetzen und Unternehmen bei der Umsetzung begleiten – nicht nur bei der Theorie.
Als Sustainability- oder ESG-Consultant arbeitest du häufig beratend und konzeptionell. Typische Aufgaben sind:
Entscheidend ist, dass Anforderungen klar strukturiert und nachvollziehbar dokumentiert werden. Unternehmen erwarten Lösungen, die sich realistisch in bestehende Abläufe integrieren lassen.
ESG-Consultants bewegen sich 2026 im oberen Beratungssegment. In Deutschland sind folgende Honorare realistisch:
💡 Tipp: Spezialisierungen auf bestimmte Branchen oder Regularien führen oft zu langfristigen Projekten.
E-Commerce- und Marketplace-Consultants sind 2026 vor allem dort gefragt, wo Unternehmen ihre Online-Vertriebskanäle optimieren oder skalieren wollen. Marktplätze wie Amazon, Shopify oder internationale Plattformen bringen komplexe Anforderungen mit sich – von Prozessen bis zu Daten und Systemen.
Freelancer übernehmen hier häufig temporär Verantwortung, um Know-how aufzubauen oder Engpässe zu überbrücken. Umfassende Erfahrungen im Onlinehandel oder Plattformgeschäft sind daher von immensem Vorteil.
Als E-Commerce- oder Marketplace-Consultant arbeitest du meist an operativ-strategischen Fragestellungen. Typische Aufgaben sind:
Ziel ist es, Prozesse effizienter zu gestalten und so aufzubauen, dass sie auch bei wachsendem Geschäftsvolumen funktionieren.
E-Commerce-Freelancer liegen 2026 im soliden oberen Mittelfeld. In Deutschland sind folgende Honorare üblich:
💡 Tipp: Freelancer mit Erfahrung in komplexen Marketplace-Umgebungen erzielen häufig höhere Sätze.
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Nicht jeder Freelancer Job bringt automatisch hohe Einnahmen. Entscheidend ist, wie spezialisiert die Tätigkeit ist, welchen Business-Nutzen sie bietet und wie stark die Nachfrage nach genau diesem Know-how ist. 2026 liegen die bestbezahlten Freelancer-Jobs klar in wissens- und technologiegetriebenen Bereichen.
💡 Tipp: Besonders hohe Stundensätze erzielen Selbstständige, die Verantwortung übernehmen und nicht nur operative Aufgaben ausführen.
➡️ Wohin geht gerade die Reise für IT-Freelancer:innen? Welche Tätigkeiten und Bereiche werden besonders nachgefragt? Wir stellen aktuelle IT-Trends genauer vor!
| Freelancer Job | Typische Aufgaben | Typisches Honorar (€/Std.) |
| Cybersecurity-Spezialist:in | Sicherheitsanalysen, Incident Response, Cloud-Security, Compliance-Beratung | ca. 100–220 € |
| AI- & Machine-Learning-Engineer | Entwicklung von KI-Modellen, MLOps, Integration von KI in bestehende Systeme | ca. 90–180 € |
| Cloud- & DevOps-Freelancer | Cloud-Architekturen, CI/CD, Migrationen, Automatisierung | ca. 90–180 € |
| SAP-Berater:in | Prozessanalyse, Customizing, S/4HANA-Migrationen, Schulungen | ca. 100–160 € |
| IT- & Management-Berater:in | Digitalisierungsstrategien, Prozessoptimierung, Transformationsprojekte | ca. 100–170 € |
| Sustainability- / ESG-Consultant | ESG-Strategien, Reporting, regulatorische Beratung, Audit-Vorbereitung | ca. 80–150 € |
| Data Scientist / Analytics-Consultant | Datenanalysen, Forecasts, Dashboards, Entscheidungsmodelle | ca. 70–130 € |
| UX- / Product-Designer:in | User Research, Prototyping, Produktkonzepte, Usability-Optimierung | ca. 80–140 € |
| AI Content Editor:in | Prompt-Entwicklung, KI-Workflows, Qualitätskontrolle von KI-Content | ca. 60–120 € |
| SEO- & Content-Strateg:in | SEO-Strategie, Content-Architektur, Performance-Analyse | ca. 60–110 € |
Einordnung: Die angegebenen Honorare beziehen sich auf erfahrene Freelancer:innen in Deutschland. Einsteiger liegen meist darunter, stark spezialisierte Expert:innen teils deutlich darüber.
💡 Tipp: Nicht nur als was, sondern auch wo du arbeitest, kann für deinen Erfolg als Freelancer:in eine große Rolle spielen. Faktoren wie Lebenshaltungskosten, Auftragslage und Vernetzung unterscheiden sich je nach Stadt deutlich. Welche Orte in Deutschland besonders freelancerfreundlich sind, zeigt unser großer Vergleich Freelancer’s Choice: Deutschlands Städte im Freelancer-Test.
Freelancer-Plattformen wie Fiverr, Upwork & Co. können ein guter Einstieg in die Selbstständigkeit sein. Gerade am Anfang ermöglichen sie einen schnellen Zugang zu Projekten, klare Ausschreibungen und einen strukturierten Bewerbungsprozess.
Beim Verdienst solltest du die Plattformen jedoch realistisch einordnen: Die Honorare liegen dort im Durchschnitt deutlich unter denen, die spezialisierte Freelancer im Direktgeschäft mit Unternehmen erzielen. Grund dafür sind hoher Wettbewerb, standardisierte Projekte und teilweise zusätzliche Plattformgebühren.
Typisch ist:
Viele erfolgreiche Freelancer:innen nutzen Plattformen deshalb nicht als Dauerlösung, sondern als Sprungbrett: für den Aufbau eines Portfolios, für planbare Auslastung in ruhigen Phasen oder für den Einstieg in neue Themenfelder. Langfristig entstehen die höheren und stabileren Verdienste meist außerhalb von Plattformen – durch Direktkunden, Empfehlungen und klare Positionierung.
➡️ Hier findest du Tipps, wie du am besten deine nächsten Freelancer-Jobs findest.
Doch mit wachsender Auftragslage steigt auch der organisatorische Aufwand: Rechnungen, Belege, Rücklagen, Steuern und Fristen müssen sauber im Blick bleiben. Gerade gut bezahlte Freelancer-Jobs bringen oft unregelmäßige Einnahmen mit sich. Wer hier nicht plant, gerät schnell unter Druck – unabhängig vom Stundensatz.
Wichtig ist:
💡 Praxis-Tipp: Ein einfaches, auf Selbstständige zugeschnittenes Buchhaltungs- und Steuertool wie Accountable spart Zeit und verhindert böse Überraschungen.
➡️ Zum Weiterlesen: Welche Steuern du als Freelancer überhaupt zahlen musst und wie von Anfang an Steuern sparen kannst.
Freelancer-Jobs bieten 2026 viele Chancen – wenn du gezielt auswählst und dich klar positionierst. Besonders lukrativ sind Tätigkeiten, die spezialisiertes Wissen erfordern, einen direkten Mehrwert liefern und projektweise eingesetzt werden.
Spezialisierung ist und bleibt der entscheidende Faktor. Freelancer:innen, die KI-Tools nutzen, um ihre Produktivität zu steigern und gleichzeitig einen „menschlichen Touch“ (Qualitätssicherung) bieten, erzielen die höchsten Einnahmen. Erfolgreiche Selbstständige kombinieren fachliche Tiefe mit unternehmerischem Denken und behalten ihre Finanzen im Griff.
Wie du siehst, ist die Auswahl an lukrativen Jobs für Freelancer:innen in Deutschland 2026 vielfältiger denn je. Ein Grund mehr, dich selbstständig zu machen!
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Welche Freelancer-Jobs sind am besten bezahlt?
Zu den bestbezahlten Freelancer-Jobs gehören 2026 vor allem Cybersecurity, KI, Cloud/DevOps, SAP-Beratung und strategische IT-Beratung. Entscheidend ist dabei die Spezialisierung.
Lohnen sich Freelancer-Jobs auch in Deutschland?
Ja. Freelancer-Jobs in Deutschland sind weiterhin stark nachgefragt, besonders in Tech, Beratung und Digitalisierung. Deutschsprachige Projekte bieten oft relativ lange Laufzeiten und gute Honorare.
Wie finde ich als Freelancer:in langfristig gute Jobs?
Langfristig erfolgreiche Freelancer:innen setzen auf klare Positionierung, Empfehlungen und Bestandskund:innen. Zusätzlich ist eine saubere Organisation von Finanzen und Steuern entscheidend, um nachhaltig erfolgreich arbeiten zu können.
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Autor - Robert Jödicke
Robert Jödicke ist ein erfahrener Steuerexperte und Autor bei Accountable, spezialisiert auf Steuertipps und Steuerersparnisse für Selbstständige.
Wer ist Robert ?Danke für dein Feedback!
Hilfreich
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Sven Schöffel
Ich finde es gut, dass ich als Kunde des Max Plans jetzt deutlich schnellere Antworten bekomme. Das war eine Zeit lang nicht zuverlässig so, umso positiver fällt mir die Verbesserung auf. Die Steuer Coaches sind stets bemüht zu helfen. Sie antworten freundlich, klar und lösungsorientiert. Ich bin damit wirklich sehr happy. Für mich war es außerdem die beste Entscheidung, meine Steuer selbst zu machen. Ich habe jetzt mehr Überblick über meine Zahlen und verstehe die Abläufe besser. Dadurch fühle ich mich deutlich sicherer, auch in der Kommunikation mit den Steuerbehörden. Ich kann Rückfragen schneller einordnen und gezielter reagieren. Das nimmt mir viel Stress und gibt mir das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Der Live Call ist ein sinnvoller Zusatz. Du kannst offene Punkte direkt klären, ohne lange hin und her zu schreiben. Das spart Zeit und bringt schnell Klarheit. Fazit: Liebs 😊
Marco Richter
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Anonym