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Dein Weg in die Selbstständigkeit – Alles Schritt für Schritt erklärt

Geschrieben von: Sophia Merzbach

Aktualisiert am: Januar 28, 2026

Lesezeit: 13 Minuten

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Du planst selbstständig zu arbeiten – aber die ersten Schritte wirken oft kompliziert. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du dein Business anmeldest, welche Steuern du kennen musst und wie du mit deiner Buchhaltung startest. Außerdem zeigen wir dir wie du typische Fehler vermeidest. Verständlich erklärt – mit Expertenwissen und der Erfahrung von über 50.000 abgegebenenSteuererklärungen.

Kapitel 1 - Der Einstieg in die Selbstständigkeit

Herzlich willkommen auf deinem Weg in die Selbstständigkeit! Der Schritt, dein eigener Chef oder deine eigene Chefin zu werden, bringt nicht nur viele Freiheiten, sondern auch neue Herausforderungen mit sich. Bevor du loslegst, ist es wichtig, einige grundlegende Themen zu verstehen, die für deinen Erfolg als Selbstständige:r entscheidend sind.

Herzlich willkommen auf deinem Weg in die Selbstständigkeit! Der Schritt, dein eigener Chef oder deine eigene Chefin zu werden, bringt nicht nur viele Freiheiten, sondern auch neue Herausforderungen mit sich. Bevor du loslegst, ist es wichtig, einige grundlegende Themen zu verstehen, die für deinen Erfolg als Selbstständige:r entscheidend sind.

Zu guter Letzt widmen wir uns dem Thema Versicherungen. Welche Versicherungen sind für Freelancer:innen besonders wichtig? Von der Krankenversicherung über die Rentenversicherung bis hin zur Berufshaftpflicht – wir geben dir einen Überblick über die wichtigsten Absicherungen und zeigen dir, worauf du bei der Auswahl achten solltest. Diese Themen werden dir helfen, die wichtigsten Grundlagen der Selbstständigkeit zu verstehen, und dir den Einstieg in diese neue berufliche Phase erleichtern. Im Laufe des Kapitels wirst du erfahren, wie du deine Selbstständigkeit erfolgreich starten und Stolpersteine von Anfang an vermeiden kannst. Ganz am Ende haben wir dann noch eine Checkliste für dich vorbereitet, damit du keinen wichtigen Schritt auf dem Weg in deine Selbstständigkeit vergisst!

📘 Noch Fragen? In Dein Weg in die Selbstständigkeit findest du alles zu Steuern, Buchhaltung & Versicherungen – kompakt, verständlich und praxisnah. Jetzt als E-Book & Paperback auf Amazon.

1. Welche Vor- und Nachteile gibt es bei der Arbeit als Freelancer:in?

Die Arbeit als Freelancer:in bietet sowohl Chancen als auch Herausforderungen, die je nach persönlicher Situation und beruflichem Umfeld variieren können.

VorteileNachteile
1. Flexibilität:
Freelancer:innen können meist ihre
Arbeitszeiten und -orte selbst wählen,
was eine große Flexibilität ermöglicht
und die Vereinbarkeit von Beruf und
Privat­ leben fördert.
1. Unsicheres Einkommen:
Die Einkünfte können stark schwanken,
was finanzielle Unsicherheit mit sich
bringt. Dies erfordert eine gute
finan­ zielle Planung und das Bilden
von Rücklagen.
2. Projektauswahl:
Als Freelancer:in hast du die Freiheit,
Projekte auszuwählen, die dich
interessieren und bei denen du deine
Fähig­ keiten optimal einsetzen kannst.
2. Selbstständige Steuer- und
Buchhaltungspflichten:
Als Freelancer:in bist du selbst für deine
Buchhaltung und Steuererklärungen
verantwortlich, was zusätzlichen
Aufwand bedeutet.
3. Direkte Kontrolle:
Du hast die volle Kontrolle über deine
Arbeitsprozesse und Entscheidungen,
was zu einer höheren
Arbeitszufriedenheit führen kann.
3. Fehlende soziale Absicherung:
Du musst selbst für deine
Krankenversicherung und Altersvorsorge
sorgen, was zusätzliche Kosten verursacht.
4. Potenziell höheres Einkommen:
Freelancer:innen haben oft die
Möglichkeit, ein höheres Einkommen
zu erzielen, besonders wenn sie in
Nischenmärkten spezialisiert sind.
4. Isolation:
Die Arbeit als Freelancer:in kann manchmal
isolierend sein, besonders wenn man
hauptsächlich von zu Hause aus arbeitet
und wenig direkten Kontakt zu
Kolleg:innen hat.

Diese Vor- und Nachteile zeigen, dass die Tätigkeit als Freelancer:innen sowohl attraktive Chancen als auch ernsthafte Herausforderungen bietet. Es ist wichtig, dass du dich gut darauf vorbereitest und Unterstützung suchst, wo es nötig ist, um als Freelancer:in erfolgreich zu sein.

2. Wann bin ich Freelancer:in, Freiberufler:in oder Gewerbe- treibende:r?

Die Unterscheidung zwischen Freelancer:innen, Freiberufler:in- nen und Gewerbetreibenden kann manchmal verwirrend sein, daher hier eine klare Unterscheidung:

Freelancer:innen sind Selbstständige, die ihre Dienstleistungen meist projektbezogen anbieten. Sie sind nicht an einen bestimmten Arbeitgeber gebunden und arbeiten unabhängig. Freelancer:innen können in verschiedenen Berufsfeldern tätig sein, z.B. in der Softwareentwicklung, Beratung oder im Design. Sie sind für ihre Steuern und Sozialabgaben selbst verantwortlich und müssen, je nach Tätigkeit, ein Gewerbe anmelden.

Freiberufler:innen üben spezifische Berufe aus, die im Einkommensteuergesetz unter § 18 Abs. 1 EStG definiert sind. Dazu gehören wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten. Freiberufler:innen sind von der Gewerbesteuer befreit und müssen kein Gewerbe anmelden. Typische Beispiele sind Ärzt:innen, Architekt:innen, Journalist:innen oder Lehrer:innen.

Gewerbetreibende sind Personen, die eine selbstständige, nachhaltige Tätigkeit mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben. Die Tätigkeit stellt sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr dar. Diese Definition findet sich in § 15 Abs. 2 EStG. Gewerbetreibende müssen ihr Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden und sind in der Regel gewerbesteuerpflichtig. Beispiele für Gewerbe sind Handelsbetriebe, Gaststätten oder Handwerksbetriebe.

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Wenn du dir unsicher bist, welche Kategorie für dich zutrifft, kannst du hier auf unserer Seite den Text

machen, ob du Freiberufler:in bist oder ein Gewerbe anmelden solltest!

3. Was sind die Hauptunterschiede zwischen einem Angestelltenverhältnis und der Arbeit als Freelancer:in?

Die Hauptunterschiede zwischen einem Angestelltenverhältnis und der Arbeit als Freelancer:in liegen vor allem in der Flexibilität, der Verantwortung für Steuern und Sozialabgaben sowie der Art der Vertragsbeziehung.

Als Angestellte:r bist du fest in einem Unternehmen eingebunden, hast in der Regel feste Arbeitszeiten und bist an die Weisungen deines Arbeitgebers oder deiner Arbeitgeberin gebunden. Dein Gehalt wird monatlich ausgezahlt, und Steuern sowie Sozialabgaben werden direkt von deinem Gehalt abgezogen. Zudem genießt du als Angestellte:r bestimmte soziale Vorteile wie Krankengeld, bezahlten Urlaub und Kündigungsschutz.

Im Gegensatz dazu bietet die Arbeit als Freelancer:in mehr Flexibilität. Du kannst deine Arbeitszeiten und Projekte selbst wählen und bist nicht an eine:n Arbeitgeber:in gebunden. Diese Unabhängigkeit bedeutet jedoch auch, dass du selbst für die Abführung deiner Steuern und Sozialabgaben verantwortlich bist. Als Freelancer:in verhandelst du in der Regel deine Stundensätze oder Projektgebühren direkt mit den Auftraggeber:innen. Du bist nicht durch einen festen Vertrag geschützt, was sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt, da du auf die kontinuierliche Akquise neuer Projekte angewiesen bist.

Ein weiterer Unterschied ist die rechtliche Einordnung: Freelancer:innen können als Gewerbetreibende tätig sein und müssen dementsprechend Gewerbesteuer zahlen, während Freiberufler:innen von dieser Steuer befreit sind. Die genaue Klassifizierung hängt von der Art der Tätigkeit ab und wird unter Umständen vom Finanz­amt festgelegt.

4. Welche Rechtsform ist für meine Tätigkeit am besten geeignet? Freelancer:in, Freiberufler:in oder Gewerbetreibende:r?

Grundsätzlich kannst du dir nicht aussuchen, ob du freiberufllich oder gewerblich arbeitest. Es hängt von deinem Job ab, den du ausübst. Dies wirkt sich dann auch auf deine Anmeldung, Steuern und Buchhaltung aus.

Als Freiberufler:in bist du in der Regel von der Pflicht zur Gewerbeanmeldung befreit. Diese Form eignet sich für Tätigkeiten, die in der sogenannten Katalogberufe des Einkommensteuergesetzes aufgeführt sind, wie Ärzt:innen, Ingenieur:innen oder Künstler:innen. Freiberufler:innen melden ihre Tätigkeit lediglich beim Finanzamt an und sind nicht gewerbesteuerpflichtig, was einen erheblichen steuerlichen Vorteil darstellen kann.

Gewerbetreibende:r zu sein bedeutet, dass du ein Gewerbe anmelden musst, was mit weiteren Formalitäten wie der Eintragung ins Handelsregister verbunden sein kann, abhängig von der gewählten Rechtsform und dem Umfang deiner Geschäftstätigkeit. Als Gewerbetreibende:r bist du grundsätzlich gewerbesteuerpflichtig, was deine steuerliche Belastung erhöhen kann. Allerdings kannst du als Gewerbetreibende:r auch von bestimmten steuerlichen Vorteilen wie dem Vorsteuerabzug profitieren.

Solo-Selbstständige, die als Einzelunternehmer:innen agieren, werden automatisch als Gewerbetreibende behandelt, sofern sie nicht freiberuflich tätig sind. Dies ist oft der einfachste Weg, um eine selbstständige Tätigkeit aufzunehmen, da die Gründungskosten und der administrative Aufwand relativ gering sind.

Es ist wichtig, dass du deine spezifische Situation betrachtest, einschließlich der Art der Dienstleistungen oder Produkte, die du anbietest, und ob du bestimmte berufliche Qualifikationen hast, die eine Freiberufler-Einstufung ermöglichen. Zudem solltest du überlegen, wie hoch deine erwarteten Einnahmen sein werden und wie du deine Buchhaltung organisieren möchtest.

5. Welche rechtlichen und steuerlichen Unterschiede gibt es zwischen Freiberufler:innen und Gewerbetreibenden?

In Deutschland gibt es signifikante steuerliche und rechtliche Unterschiede zwischen Freiberufler:innen und Gewerbetreibenden, die sich auf die Art der Steuererklärung und die zu zahlenden Steuern auswirken.

Freiberufler:innen sind in bestimmten Berufsgruppen tätig, die im § 18 Abs. 1 EStG definiert sind, wie Ärzte:innen, Ingenieur:innen, Rechtsanwält:innen, Journalist:innen und Künstler:innen. Diese Berufe werden nicht als Gewerbe angesehen, daher müssen Freiberufler:innen keine Gewerbesteuer zahlen. Die Einkommensteuer wird auf Basis des persönlichen Einkommens berechnet, und die Gewinnermittlung erfolgt durch die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR), die eine relativ einfache Form der Buchführung darstellt. Diese Methode erlaubt es, Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen, um den steuerpflichtigen Gewinn zu ermitteln.

Gewerbetreibende hingegen müssen ihr Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt anmelden und sind verpflichtet, Gewerbesteuer zu zahlen, sobald ihr Gewinn den Freibetrag von 24.500 Euro übersteigt. Die Höhe der Gewerbesteuer hängt vom Hebesatz der jeweiligen Gemeinde ab. Für die Einkommensteuer gelten dieselben Regeln wie für Freiberufler, jedoch ist die Buchführung für Gewerbetreibende oft komplexer. Bis zu einem Umsatz von 600.000 Euro und einem Gewinn von 60.000 Euro können Gewerbetreibende ebenfalls die EÜR nutzen. Überschreiten sie diese Grenzen, ist eine doppelte Buchführung erforderlich, die eine detaillierte Bilanzierung umfasst.

Beide Gruppen, Freiberufler:innen und Gewerbetreibende, müssen sich um die Umsatzsteuer kümmern, es sei denn, sie qualifizieren sich für die Kleinunternehmerregelung, die eine Befreiung von der Umsatzsteuer ermöglicht, wenn der Umsatz bestimmte Grenzen nicht überschreitet.

Rechtlich gesehen müssen Gewerbetreibende auch Mitglied in der Industrie- und Handelskammer (IHK) sein, was bei Freiberufler:innen nicht der Fall ist. Die Mitgliedschaft kann zusätzliche Beiträge und Pflichten bedeuten.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einstufung in eine der Rechtsformen erhebliche Auswirkungen auf die steuerlichen und rechtlichen Verpflichtungen hat. Freiberufler:innen genießen einige steuerliche Vor­ teile, wie die Befreiung von der Gewerbesteuer und eine einfachere Buchführung, während Gewerbetreibende einer strengeren Regulierung und höheren steuerlichen Belastungen unterlie

6. Kann ich gleichzeitig als Freiberufler:in und Gewerbetreibende:r tätig sein?

Ja, du kannst gleichzeitig als Frei­ berufler:in und Gewerbetreibende:r tätig sein. Dies ist besonders nützlich, wenn du in verschiedenen Bereichen arbeiten möchtest, die unterschiedlichen Regelungen unterliegen. Zum Beispiel könntest du als freiberufliche:r Musiker:in arbeiten und gleichzeitig ein Gewerbe für den Verkauf von Notenheften betreiben. Wichtig ist dabei, dass du beide Tätigkeiten beim Finanzamt anmeldest, da sie steuerlich unterschiedlich behandelt werden. Für jede Tätigkeit musst du einen separaten “Fragebogen zur steuerlichen Erfassung” ausfüllen und an das Finanzamt senden. Es ist möglich, dass du für jede Tätigkeit eine eigene Steuernummer erhältst, es sei denn, die Tätigkeiten sind sehr ähnlich und eng miteinander verbunden. In diesem Fall könntest du eventuell beide unter einer Steuernummer führen. Die Entscheidung hierüber trifft jedoch das Finanzamt.

Die steuerlichen Pflichten können sich ebenfalls unterscheiden. Als Gewerbetreibende:r bist du beispielsweise verpflichtet, Gewerbesteuer zu zahlen und dich beim Gewerbeamt anzumelden, was mit einer Gebühr verbunden ist. Als Freiberufler:in genießt du einige steuerliche Vorteile, wie die Befreiung von der Gewerbesteuer und die Pflichtmitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer.

Es ist empfehlenswert, die Einnahmen und Ausgaben beider Tätigkeiten getrennt zu führen, um die Übersicht zu behalten und steuerliche Vorteile optimal zu nutzen. Du könntest zum Beispiel zwei separate Geschäftskonten führen, um die Finanzen beider Tätigkeiten klar zu trennen.

Wenn du mehrere selbstständige Tätigkeiten hast, musst du möglicherweise auch mehrere Umsatzsteuervoranmeldungen einreichen, je nachdem, wie viele Steuernummern du hast. Bei der Einkommensteuererklärung werden jedoch alle Einnahmen zusammengefasst, um dein gesamtes zu versteuerndes Einkommen zu ermitteln.

7. Wann muss ich ein Gewerbe anmelden?

Sobald du eine gewerbliche Tätigkeit aufnimmst, die regelmäßig mit der Absicht ausgeführt wird, Gewinne zu erzielen, und nicht unter die freien Berufe oder die Land- und Forstwirtschaft fällt, bist du verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Dies gilt sowohl für Einzelunternehmer:innen als auch für Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Die Gewerbeanmeldung erfolgt bei dem Gewerbeamt oder Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde, in der dein Betrieb seinen Sitz haben wird.

Die Gebühren hierfür variieren je nach Kommune und Art des Gewerbesund liegen normalerweise zwischen 15 und 65 Euro. Bei bestimmten erlaubnispflichtigen Gewerben können zusätzliche Kosten entstehen.

Die Anmeldung kann persönlich durch den:die Inhaber:in oder durch eine:n beauftragte:n Vertreter:in vorgenommen werden. Bei juristischen Personen übernimmt in der Regel eine dazu berechtigte Person diese Aufgabe. Nach der Anmeldung wird dir ein Gewerbeschein ausgestellt, der als offizieller Nachweis dient und bei eventuellen Kontrollen vorgezeigt werden muss.

Es ist auch möglich, das Gewerbe online anzumelden, je nachdem, welche Optionen und Verfahren in deiner Kommune verfügbar sind. Über die genauen Modalitäten informierst du dich am besten direkt auf der Webseite deiner Stadt oder Gemeinde. Wie lange die Bearbeitung der Gewerbeanmeldung dauert, kann unterschiedlich ausfallen; oftmals erhältst du den Gewerbeschein jedoch entweder sofort bei persönlicher Anmeldung oder innerhalb weniger Tage per Post.

Falls du mehreren selbstständigen Tätigkeiten nachgehst, kann es sein, dass du sowohl als Freiberufler:in als auch als Gewerbetreibende:r eingestuft wirst. In diesem Fall musst du für jede deiner Tätigkeiten eine separate Anmeldung vornehmen. Es ist möglich, dass das Finanzamt dir für eine zusätzliche Tätigkeit auch eine weitere Steuernummer zuweist.

8. Minijob und Selbstständigkeit – geht das?

Ja, es ist durchaus möglich, einen Minijob auszuüben und gleichzeitig selbstständig zu sein.

Diese Kombination kann besonders am Anfang deiner Selbstständigkeit hilfreich sein, um finanzielle Sicherheit zu gewährleisten. Ein Minijob bietet dir ein regelmäßiges Einkommen, während du deine Selbstständige Tätigkeit aufbauen und erweitern kannst.

Bei einem 520-Euro-Minijob darfst du bis zu 520 Euro monatlich verdienen, ohne dass du Steuern zahlen musst, solange du die Grenze von 6.240 Euro jährlich nicht überschreitest. Diese Art von Beschäftigung ist sozialversicherungsfrei, was bedeutet, dass keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung gezahlt werden müssen. Allerdings fallen pauschale Abgaben an, die aber dein:e Arbeitgeber:in trägt.

Als Selbstständige:r musst du dich jedoch selbst um deine Krankenversicherung kümmern, da du durch den Minijob nicht krankenversichert bist. Es ist wichtig, dass du deine Einkünfte aus beiden Tätigkeiten korrekt beim Finanzamt angibst. Die Einkünfte aus dem Minijob sind bis zur genannten Grenze steuerfrei, während du für deine selbstständige Tätigkeit Einkommensteuer zahlen musst, sofern du über dem Grundfreibetrag liegst.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du durch den Minijob in die Rentenversicherung einzahlst, was dir später zugutekommen kann. Du hast auch die Möglichkeit, dich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen, um Beiträge zu sparen, allerdings verzichtest du damit auch auf die damit verbundenen Rentenansprüche. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Minijob eine gute Ergänzung zu deiner Selbstständigkeit sein kann, besonders in finanziell unsicheren Zeiten. Es ermöglicht dir, Einkommen zu generieren, während du dein eigenes Geschäft aufbaust, und bietet gleichzeitig soziale Sicherheit durch die Rentenversicherung.

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Ein Minijob kann eine gute Ergänzung zu deiner Selbstständigkeit sein.

9. Wann gilt meine Tätigkeit als Scheinselbstständigkeit?

Scheinselbstständigkeit bezeichnet das Arbeitsverhältnis, bei dem du zwar offiziell als Selbstständige:r arbeitest, faktisch aber als Arbeitnehmer:in in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis angesehen wirst. Deshalb ist es unter anderem wichtig darauf zu achten, dass die Aufträge keiner deiner Kund:innen mehr als 80 % deiner Einnahmen ausmachen sollte, sonst kann man von einer Scheinselbstständigkeit sprechen.

Checkliste - Bin ich scheinselbstständig?

Die folgende Checkliste kann dir dabei helfen, bereits im Vorfeld festzustellen, ob du als scheinselbstständig gelten könntest. Beantworte diese Fragen ehrlich:

  • Kannst du selbst entscheiden, wie du deinen Auftrag erledigst?
  • Kannst du selbst entscheiden, ob du Aufträge annimmst oder ablehnst?
  • Kannst du den Umfang des Auftrags verhandeln?
  • Verwendest du deine eigenen Materialien und deine eigene Ausstattung?
  • Kannst du deine Arbeitszeit selbst bestimmen?
  • Erhältst du Geld von verschiedenen Kund:innen?
  • Wenn du im Moment nur einen Kunden bzw. eine Kundin hast, suchst du proaktiv nach neuen Kund:innen?
  • Vermarktest du dich als unabhängige:n Auftragnehmer:in oder Selbstständige:r?

Wenn du eine dieser Fragen mit „Nein“ beantworten musst, ist es wichtig, dass du aktiv Maßnahmen ergreifst, um eine Scheinselbstständigkeit zu verhindern. Aber keine Sorge, die einzelnen Fragen sind jeweils nur ein Aspekt bei der Beurteilung, ob eine Scheinselbstständigkeit vorliegt oder nicht.

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Ob es sich bei deiner Tätigkeit um eine Scheinselbstständigkeit handelt, kann von verschiedenen Stellen überprüft werden.

Dazu gehören:

  • der Deutsche Rentenversicherung Bund
  • das Finanzamt
  • eine Krankenversicherung
  • ein Arbeitsgericht

Wenn du zum Beispiel neu in der Selbstständigkeit bist und zu Beginn nur wenige Kund:innen hast, wird die aktive Suche nach Kund:innen und das Bemühen um neue Aufträge bereits als Indiz für eine echte Selbstständigkeit gewertet. Das Gleiche gilt, wenn du dich für einen bestimmten Zeitraum auf ein größeres Projekt konzentrierst, in der Vergangenheit aber unterschiedliche Kund:innen und Projekte hattest.

Du solltest aber immer ein Auge darauf haben, dass deine Tätigkeit nicht zur Scheinselbstständigkeit wird. Wird diese nämlich einmal festgestellt, haften Auftraggeber:innen und Auftragnehmer:innen gleichermaßen. In erster Konsequenz wird das Beschäftigungsverhältnis nachträglich nicht als freie Tätigkeit, sondern als die einer Arbeitnehmer:in angesehen und es müssen Sozialversicherungsbeträge nachgezahlt werden.

In besonders schweren Fällen es auch zu Geld- und Freiheitsstrafen wegen Sozialversicherungsbetrug kommen. Doch bevor du dir deshalb Sorgen macht: Das ist nur der Fall, wenn ein Vorsatz nachgewiesen werden kann, und die wenigsten begeben sich bewusst in die Scheinselbstständigkeit mit der Absicht, Steuern zu hinterziehen.

10. Kann ich mein privates Konto für geschäftliche Zwecke nutzen?

Grundsätzlich ist es möglich, dein privates Konto auch für geschäftliche Zwecke zu nutzen, allerdings ist dies nicht empfehlenswert. Viele Banken haben in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt, dass private Konten nicht für geschäftliche Transaktionen verwendet werden dürfen. Dies kann zu Problemen führen, wenn die Bank feststellt, dass das Konto entgegen den Vereinbarungen genutzt wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Übersichtlichkeit deiner Finanzen. Geschäftliche und private Transaktionen auf einem Konto zu vermischen, kann schnell unübersichtlich werden. Dies erschwert nicht nur die Buchhaltung, sondern auch die Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldung und der Einkommensteuererklärung. Ein separates Geschäftskonto hilft dir, einen klaren Überblick über deine geschäftlichen Finanzen zu behalten, und erleichtert die steuerliche Abwicklung.

Zudem sind Geschäftskonten oft auf die Bedürfnisse von Selbstständigen und Freiberufler:innen zugeschnitten. Sie bieten Funktionen, die ein privates Konto nicht unbedingt hat, zum Beispiel die Möglichkeit, mehrere Unterkonten zu führen, oder spezielle Konditionen für geschäftliche Buchungen und Zahlungsverkehr.

Die Kosten für ein Geschäftskonto sind in der Regel als Betriebsausgabe absetzbar, was ein weiterer finanzieller Anreiz sein kann, ein solches Konto zu führen. Auch wenn ein Geschäftskonto Gebühren kosten kann, überwiegen doch die Vorteile, die es mit sich bringt, insbesondere in Bezug auf die steuerliche und buchhalterische Organisation.

Es ist also ratsam, ein separates Geschäftskonto zu eröffnen, um deine geschäftlichen Finanzen effizient und übersichtlich zu verwalten. Dies wird nicht nur die tägliche Arbeit erleichtern, sondern auch bei der Steuererklärung Vorteile bringen.

11. Was muss ich bei der Auswahl eines geeigneten Geschäftskontos beachten?

Bei der Auswahl eines geeigneten Geschäftskontos gibt es mehrere Faktoren, die du berücksichtigen solltest, um eine Entscheidung zu treffen, die am besten zu deinen Bedürfnissen als Selbstständige:r passt.

Zuerst solltest du überlegen, ob du ein Konto bei einer traditionellen Filialbank oder bei einer Online- oder FinTech-Bank bevorzugst. Online-Banken bieten oft günstigere Konditionen und sind flexibler in der Handhabung, da du alles digital verwalten kannst. Bei Filialbanken steht dir meist ein:e persönliche:r Ansprechpartner:in zur Verfügung, was bei komplexeren Anliegen von Vorteil sein kann.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kosten. Viele Banken bieten Basis- Geschäftskonten kostenlos an, jedoch können für zusätzliche Dienstleistungen wie Kreditkarten oder eine höhere Anzahl an Transaktionen Gebühren anfallen. Es ist wichtig, dass du die Gesamtkosten des Kontos betrachtest und nicht nur die monatlichen Grundgebühren.

Auch die angebotenen Zusatzfunktionen können ein entscheidender Faktor sein. Einige Konten bieten integrierte Buchhaltungssoftware oder Fakturierungsoptionen, die dir helfen können, deine Finanzen effizienter zu verwalten. Überlege, welche Funktionen für dich nützlich sind, und prüfe nach, ob diese im Angebot der Bank enthalten sind.

Die Möglichkeit, ein Geschäftskonto und deine Buchhaltung direkt in einer App oder Steuersoftware wie Accountable integriert zu haben, ist extrem praktisch und kann dir viel Zeit sparen.

Dies erleichtert die Buchhaltung und Steuererklärung, da Transaktionen automatisch erfasst und kategorisiert werden können.

Schließlich solltest du auch die Kundenbewertungen und den Service der Bank berücksichtigen. Ein guter Kundenservice kann viel Stress ersparen, besonders wenn du einmal schnell Hilfe benötigst.

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Zusammenfassend ist es wichtig, dass du ein Konto wählst, das deinen spezifischen Anforderungen

entspricht und dir hilft, deine geschäftlichen Finanzen effizient zu verwalten.

12. Welche Haftungsrisiken gibt es als Freelancer:in?

Als Freelancer:in bist du verschiedenen Haftungsrisiken ausgesetzt, die aus deiner beruflichen Tätigkeit resultieren können. Diese Risiken können finanzielle, rechtliche und reputationsbezogene Konse­ quenzen haben. Es ist wichtig, dass du dich über mögliche Risiken informierst und entsprechende Maßnahmen ergreifst, um dich abzusichern.

Eines der Haupt-Haftungsrisiken für Freelancer:innen ist die Verletzung von Vertragspflichten. Wenn du beispielsweise vereinbarte Leistungen nicht oder nicht fristgerecht erbringst, kann dies zu Schadensersatzforderungen führen. Ebenso riskant ist die Verletzung von Urheberrechten, wenn du z. B. Materialien verwendest, für die du keine Nutzungsrechte hast.

Ein weiteres bedeutendes Risiko ist die Haftung für Schäden, die im Rahmen deiner Tätigkeit entstehen. Dies kann Personen-, Sach- oder Vermögensschäden umfassen. Als Freelancer:in haftest du grundsätzlich mit deinem gesamten Privatvermögen, falls keine Haftungsbeschränkungen durch eine entsprechende Rechtsform oder Versicherung bestehen.

Um diese Risiken zu minimieren, ist der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung empfehlenswert. Diese Versicherung deckt Schadensersatzansprüche ab, die aus Fehlern oder Unterlassungen in deiner beruflichen Tätigkeit resultieren. Für bestimmte Berufsgruppen, z. B. Ärzt:innen, Rechtsanwält:innen oder Architekt:innen, ist eine solche Versicherung sogar gesetzlich vorgeschrieben. 

Zusätzlich kann eine Betriebshaftpflichtversicherung sinnvoll sein, besonders wenn du einen gewerblichen Betrieb führst. Diese Versicherung schützt vor Schadensersatzansprüchen, die aus Betriebsaktivitäten resultieren. 

Abschließend ist es wichtig, dass du als Freelancer:in stets sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeitest und regelmäßig deine Verträge und die damit verbundenen Pflichten überprüfst. Eine gute Kommunikation mit deinen Kund:innen und das Einhalten von Vereinbarungen können viele Risiken von vornherein minimieren. 

13. Welche Versicherungen sind als Freelancer:in unerlässlich? 

Als Freelancer:in ist es wichtig, dich gegen berufliche und persönliche Risiken abzusichern. Einige Versicherungen sind dabei unerlässlich, um finanzielle Stabilität und rechtlichen Schutz zu gewährleisten. 

Berufshaftpflichtversicherung: Diese ist besonders wichtig, da sie dich vor Schadensersatzansprüchen schützt, die aus deiner beruflichen Tätigkeit resultieren können. Fehler oder Fahrlässigkeit, die Personen-, Sach- oder Vermögensschäden verursachen, können ohne diese Versicherung zu hohen Kosten führen. Für bestimmte Berufsgruppen wie Ärzt:innen oder Rechtsanwält:innen ist diese Versicherung sogar gesetzlich vorgeschrieben. 

Betriebshaftpflichtversicherung: Wenn du einen gewerblichen Betrieb führst, ist diese Versicherung relevant. Sie deckt Schäden ab, die durch deine Geschäftstätigkeit entstehen könnten, einschließlich Personen- und Sachschäden, die durch dich oder deine Mitarbeiter:innen verursacht werden. 

Krankenversicherung: In Deutschland besteht eine allgemeine Versicherungspflicht. Als Freelancer:in kannst du zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen. Die Entscheidung sollte basierend auf deinen individuellen Bedürfnissen und deiner finanziellen Situation getroffen werden. 

Unfallversicherung: Diese ist sinnvoll, wenn du nicht gesetzlich unfallversichert bist. Sie deckt die Kosten für Behandlung und Rehabilitation nach einem Unfall ab und schützt dich vor finanziellem Ruin im Falle schwerer Unfälle. 

Altersvorsorge: Obwohl nicht direkt eine Versicherung, ist die Vorsorge für das Alter essenziell. Freelancer:innen haben oft nicht die gleichen automatischen Rentenansprüche wie Angestellte und sollten daher frühzeitig private oder berufsständische Altersvorsorge betreiben. 

14. Welche Vor- und Nachteile gibt es zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung als Freelancer:in? 

Als Freelancer:in in Deutschland hast du die Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung, wobei beide Optionen ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben. 

+/-Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)Private Krankenversicherung (PKV)
VorteileSolidaritätsprinzip: Beiträge richten sich nach dem Einkommen – vorteilhaft bei geringem oder schwankendem Einkommen. Familienversicherung: Nicht erwerbstätige Familienangehörige können kostenfrei mitversichert werden. Keine Gesundheitsprüfung: Aufnahme unabhängig vom Gesundheitszustand.Individuelle Tarife: Versicherungsschutz kann flexibel an persönliche Bedürfnisse angepasst werden. Schnellerer Zugang zu Fachärzt:innen: Oft kürzere Wartezeiten und größere Auswahl an Behandlungsmethoden. Einkommensunabhängige Beiträge: Beiträge hängen von Alter, Gesundheitszustand und Tarif ab, nicht vom Einkommen.
NachteileWeniger individuelle Leistungen: Standardisierte Leistungen mit geringerer Flexibilität als in der PKV. Wartezeiten: Teilweise längere Wartezeiten und eingeschränkte Wahl bei Spezialist:innen.Steigende Beiträge: Beiträge können mit zunehmendem Alter oder bei gesundheitlichen Veränderungen stark steigen. Eingeschränkter Wechsel: Rückkehr in die GKV ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich, meist nicht mehr nach dem 55. Lebensjahr.

Die Entscheidung zwischen GKV und PKV sollte daher sorgfältig abgewogen werden, wobei deine persönliche Lebenssituation, dein Einkommen und deine Gesundheit zentrale Rollen spielen. 

15. Ist es sinnvoll, als Freelancer:in in die Rentenversicherung einzuzahlen? Welche Alternativen gibt es? 

Als Freelancer:in in Deutschland ist es wichtig, sich Gedanken über die Altersvorsorge zu machen. Die Entscheidung, ob du in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich deiner beruflichen Situation und deinen langfristigen Zielen. 

Gesetzliche Rentenversicherung: Wenn du in bestimmten Berufsfeldern wie Lehrer:in, Handwerker:in oder in der Pflege tätig bist, bist du verpflichtet, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Auch wenn du freiwillig einzahlen möchtest, bietet dies Vorteile wie eine gesicherte Rente und Hinterbliebenenschutz. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung können zudem steuerlich als Vorsorgeaufwendungen abgesetzt werden, was steuerliche Vorteile bringt. 

Private Rentenversicherung: Alternativ oder ergänzend zur gesetzlichen Rentenversicherung kannst du eine private Rentenversicherung in Betracht ziehen. Hier gibt es verschiedene Modelle wie die Riester-Rente oder die Rürup-Rente. Die Rürup-Rente ist speziell für Selbstständige konzipiert und bietet Flexibilität bei den Einzahlungen sowie steuerliche Vorteile. Die Beiträge können in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden. 

Weitere Vorsorgemöglichkeiten: Neben den Rentenversicherungen gibt es auch andere Formen der Altersvorsorge, z. B. Lebensversicherungen oder Investitionen in Immobilien und Aktien. Diese können ebenfalls zur Diversifizierung deiner Altersvorsorge beitragen. 

Es ist ratsam, deine individuelle Situation zu betrachten und ggf. eine Beratung in Anspruch zu nehmen, um die beste Strategie für deine Altersvorsorge zu entwickeln. Die Wahl der richtigen Altersvorsorge ist eine wichtige Entscheidung, die deine finanzielle Sicherheit im Alter maßgeblich beeinflussen kann. 

Checkliste für den Start in die Selbstständigkeit 

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1. Chancen und Herausforderungen abwägen 

Überlege dir, welche Vorteile die Selbstständigkeit für dich hat und welche Herausforderungen auf dich zukommen könnten.

 

2. Rechtsform klären 

Entscheide, ob du als Freiberufler:in, Gewerbetreibende:r oder in einer anderen Rechtsform arbeiten möchtest. Prüfe, ob du mehrere Rollen kombinieren kannst.

 

3. Geschäftsidee definieren 

Kläre, welche Dienstleistungen oder Produkte du anbieten möchtest und wer deine Zielgruppe ist.

 

4. Geschäftsmodell planen 

Überlege, wie du Geld verdienen möchtest und wie deine Einnahmequellen aussehen sollen.

 

5. Minijob und Selbstständigkeit kombinieren 

Informiere dich, wie du einen Minijob mit der Selbstständigkeit kombinieren kannst und welche rechtlichen Vorgaben es zu beachten gibt.

 

6. Scheinselbstständigkeit vermeiden 

Stelle sicher, dass deine Tätigkeit die Kriterien der Selbstständigkeit erfüllt und du nicht in eine Scheinselbstständigkeit gerätst.

 

7. Geschäftskonto eröffnen 

Prüfe, ob du ein separates Geschäftskonto benötigst, um deine geschäftlichen und privaten Finanzen sauber zu trennen.

 

8. Steuerliche Registrierung und Anmeldung 

Melde deine Selbstständigkeit beim Finanzamt an und beantrage gegebenenfalls eine Steuernummer.

 

9. Buchhaltungssystem einrichten 

Entscheide dich für eine Buchhaltungssoftware oder ein System, um deine Einnahmen und Ausgaben zu dokumentieren.

 

10. Versicherungen prüfen 

Informiere dich über notwendige Versicherungen wie Krankenversicherung, Rentenversicherung und Berufshaftpflichtversicherung.

 

11. Marketing- und Akquisestrategie entwickeln 

Überlege, wie du auf dich aufmerksam machen möchtest und wie du neue Kund:innen gewinnen kannst.

 

12. Preisgestaltung festlegen 

Bestimme deine Honorare oder Preise basierend auf Marktanalysen und deinen eigenen Kosten.

 

13. Rechtliche Grundlagen verstehen 

Informiere dich über die rechtlichen Anforderungen und Pflichten, die mit deiner Selbstständigkeit einhergehen (z. B. Vertragsrecht, Urheberrecht).

 

14. Netzwerk aufbauen 

Vernetze dich mit anderen Freelancer:innen und potenziellen Auftraggeber:innen, um neue Aufträge zu gewinnen und Erfahrungen auszutauschen.

 

15. Notfallplan erstellen 

Überlege dir, wie du auf wirtschaftliche Unsicherheiten reagieren könntest und welche finanziellen Rücklagen sinnvoll sind.

👉Hier geht's zum nächsten Kapitel: Buchhaltung, Rechnungserstellung und Finanzplanung. Jetzt weiterlesen.

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Autor - Sophia Merzbach

Sophia ist seit vielen Jahren Teil des Accountable-Teams und verbindet journalistische Genauigkeit mit handfestem Steuerwissen.

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Schnelle Antwort mit Hilfestellung die das Problem sofort gelöst hat. Danke

Albert Friedrich Vontz

Meine Erfahrung mit Accountable ist wirklich klasse! Alles ist sehr übersichtlich und gut strukturiert und das Wichtigste: es funktioniert wie es soll! Es gibt online Webinare, einen KI Steuerberater der Zugriff auf die persönlichen Dokumente hat und die Steuer Coaches von welchen ich extrem begeistert bin. Sehr klare, ausführliche, vorausschauende und freundliche Antworten auf meine Fragen. Als selbsständiger Dienstleister fühle ich mich sehr gut aufgehoben und kann Accountable nur empfehlen.

Sven Schöffel

Ich finde es gut, dass ich als Kunde des Max Plans jetzt deutlich schnellere Antworten bekomme. Das war eine Zeit lang nicht zuverlässig so, umso positiver fällt mir die Verbesserung auf. Die Steuer Coaches sind stets bemüht zu helfen. Sie antworten freundlich, klar und lösungsorientiert. Ich bin damit wirklich sehr happy. Für mich war es außerdem die beste Entscheidung, meine Steuer selbst zu machen. Ich habe jetzt mehr Überblick über meine Zahlen und verstehe die Abläufe besser. Dadurch fühle ich mich deutlich sicherer, auch in der Kommunikation mit den Steuerbehörden. Ich kann Rückfragen schneller einordnen und gezielter reagieren. Das nimmt mir viel Stress und gibt mir das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Der Live Call ist ein sinnvoller Zusatz. Du kannst offene Punkte direkt klären, ohne lange hin und her zu schreiben. Das spart Zeit und bringt schnell Klarheit. Fazit: Liebs 😊

Marco Richter

Top Team! Top Service!

Anonym