In anderen Ratgebern beschäftigen wir uns mit den ersten Schritten zur Selbstständigkeit und mit zentralen Begriffen wie Steuertypen, Steuerfreibeträgen, Steuervorauszahlungen und der Steuererklärung.
Apropos Steuererklärung: Gehörst du auch zu denjenigen, die die Steuererklärung gerne auch mal vor sich herschieben? Dabei ist sie im Grunde gar nicht schwer, wenn man sich einmal eingefuchst hat. Im Gegenteil: Es macht sogar Spaß, wenn man weiß, worauf es ankommt und wie man als Freiberufler mit ein paar simplen Tipps, sogar Steuern sparen kann.
Wir helfen dir mit den 8 folgenden Steuertipps und natürlich mit Accountable, unserem Steuerprogramm für Selbstständige, dass Steuern so einfach wie möglich macht. Los geht’s!
💡Gut zu wissen: Du möchtest dich vorab einmal mit den wichtigsten Begriffen in der Welt der Steuern vertraut machen? Hier findest du unser kleines Steuer 1×1 für Selbstständige.
Es mag banal klingen, aber als Selbstständige:r brauchst du ein solides Zeitmanagement, da Fehler im Falle einer verpassten Frist niemand sonst ausbügeln wird. Tatsächlich gehören verpasste Abgabefristen zu den häufigsten Fehlern bei der Steuerklärung von Selbstständigen.
Generell solltest du am besten immer von Anfang an alle Belege aufheben und mit System archivieren. So umgehst du den „Klassiker“, kurz vor der Abgabefrist der Steuererklärung plötzlich wichtige Rechnungen und Belege suchen und dich somit unnötig stressen zu müssen.
Die Crux bei der steuerlichen Erfassung für dich als Freiberufler: Neben dem 31. Juli – der Stichtag für u. a. Umsatz- und Einkommensteuererklärung – gibt es noch weitere Steuerfristen für Freiberufler.
Angenommen du gehst neben deinem Hauptjob einer nebenberuflichen, selbstständigen Tätigkeit nach, etwa als Blogger, Künstler, Video-Journalist oder als Influencer – musst du deinem Arbeitgeber davon erzählen? Bei den meisten Nebenjobs dieser Art bist du gesetzlich nicht verpflichtet, dies zu tun. Allerdings gibt es hierbei ein paar Sonderfälle zu beachten. So kann dein Arbeitsgeber sein Veto gegen dein Freiberuflerdasein einlegen, wenn…
💡Welche Steuerpflichten sich aus deiner nebenberuflichen Tätigkeit ergeben, haben wir dir an anderer Stelle übersichtlich zusammengetragen.
Vielen wird das bekannt vorkommen: Die Steuererklärung steht an und das Papierchaos ist mal wieder perfekt. Selbst wenn du im Verlauf des Jahres alles konsequent dokumentiert und abgeheftet hast, fällt es dir schwer, die vielen Belege und Rechnungen entsprechend der verschiedenen Posten in der Steuererklärung zuzuordnen. Abhilfe schaffen spezielle Steuer-Programme bzw. -Apps wie Accountable, mithilfe derer du Belege einfach per Scan hochlädst und Rechnungen automatisch erstellen lässt. Der Switch zur Online-Buchhaltung ist auch für alle diejenigen eine Überlegung wert, die bei der Rechnungsstellung Einkünfte aus dem Ausland zu verzeichnen haben (Stichwort: Reverse Charge Verfahren).
Tipp von Accountable: Du bist unsicher bei der Rechnungsstellung? Dann nutze ganz einfach das kostenlose Tool zur Rechnungsstellung in unserer App.
Wenn du dich selbstständig machst, heißt das sogleich, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen. Als Freiberufler musst du hier unter anderem die Umsätze für die kommenden zwei Wirtschaftsjahre schätzen. Auf dieser Basis legt das Finanzamt deine zukünftigen Steuervorauszahlungen fest. Dabei gilt: Je höher deine voraussichtlichen Umsätze, desto höher die Steuervorauszahlungen – die gerade zu Beginn deiner freiberuflichen Tätigkeit schnell belasten können. Sei bei der Umsatzschätzung deshalb konservativ und nehme lieber etwaige Nachzahlungen in Kauf.
Ähnliches gilt für die Rücklagenbildung. Selbst, wenn du bereits zum Start der Selbstständigkeit einen guten Kundenstamm und somit ein gutes Einkommen hast, solltest du etwa 25 bis 30 Prozent monatlich davon für kommende Steuerabgaben zur Seite legen.
Dienstreisen, Fahrten zu Kundenterminen, Abschreibungen, Beratung, Internetverbindung – all das verursacht Kosten, die zu den Betriebskosten gehören. Wenn du selbstständig bist, kannst du von der sogenannten Betriebsausgabenpauschale Gebrauch machen, um deinen Steuerbetrag zu senken. Das funktioniert über die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR). Sprich: Du sammelst sämtliche Belege und trägst sie in die EÜR ein.
Wichtig ist hierbei, genau zu schauen, welche Betriebsausgaben sich von der Steuer absetzen lassen und dabei die Höchstbeträge für die einzelnen Berufsgruppen zu berücksichtigen.
Gut zu wissen: Wenn du dich fragst, was du alles absetzen kannst, haben wir mit der kostenlosen “Steuerspar-Suchmaschine” genau das richtige Tool für dich.
Die Zeiten, in denen du die für die Steuererklärung benötigten Schreiben erst aufwendig herunterladen und dann selbst zum Steuerbüro oder Finanzamt bringen musstest, sind zum Glück vorbei. Denn mit digitalen Steuerprogrammen und Steuerapps kannst du deine Steuererklärung digital über ELSTER an das zuständige Finanzamt übermitteln.
Vor der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit musst du zunächst den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. Wenn du als Freiberufler nicht von der Kleinunternehmerreglung Gebrauch machst, kannst du im selben Schritt deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beantragen.
💡Tipp von Accountable: Fülle den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung einfach auf unserer Website aus! Es ist kostenlos und du bekommst für das Ausfüllen des Formulars viele nützliche Tipps mit an die Hand, sodass du dir auf dem Weg zur Selbstständigkeit eine Menge Zeit und Recherchearbeit sparst.
Die Kürzel „Afa“ und „GWG“ sind dir fremd? Wenn du als Freiberufler:in Steuern sparen möchtest, dann sollten dir diese Begriffe im Zusammenhang mit Abschreibungen etwas sagen. Grundsätzlich wird in zwei Abschreibungsarten unterschieden: der Absetzung für Abnutzung (AfA) und geringwertige Güter (GWG). Als Faustformel kannst du dir merken, dass alle Anschaffungen unter 800 Euro in einer Summe als GWG im Jahr der Anschaffung abgeschrieben werden können. Größere Anschaffungen wie z. B. Notebooks, Dienstwagen oder Büromöbel schreibst du entsprechend der Afa-Tabellen des Bundesfinanzministeriums als sogenannte Leistungsabschreibung über mehrere Jahre ab.
➡️Hier findest du unser kleines 1×1 für Abschreibungen für Selbstständige.
Wenn es um das Thema steuerliche Erfassung als Freiberufler geht, stellt sich für viele die Frage: Kleinunternehmerreglung: ja oder nein?
Ein entscheidender Faktor ist die verfügbare Zeit. Gerade, wenn du nebenberuflich tätig bist, willst du vor allem zu Beginn deiner selbstständigen Tätigkeitjeden jeden Zusatzaufwand vermeiden. Durch die Kleinunternehmerreglung wirst du von der Umsatzsteuer befreit und musst zudem keine Umsatzsteuer-Voranmeldung abgeben.
Aufgepasst: Im Netz tummeln sich immer mal wieder falsche Angaben zu den Höchstgrenzen. Überprüfe demnach genau, ob die Angaben aktuell sind. Nach § 19 Abs. 1 Satz 2 UStG darfst du als Freiberufler:in von der Kleinunternehmerreglung Gebrauch machen, wenn…
Neben dem Zeitfaktor solltest du dir überlegen, welches Ziel du verfolgst und welche Kunden bzw. Märkte du bedienen möchtest. Wenn fünfstellige Umsätze erst einmal unrealistisch klingen, dann ist die Kleinunternehmerreglung für dich von Vorteil. Zudem kann sich daraus sogar ein Wettbewerbsvorteil für dich ergeben, wenn überwiegend Privatpersonen zu deinen Kunden zählen. Denn auf deinen Rechnungen unterscheidest du nicht in Brutto-Netto-Preise, sodass du deine Produkte bzw. Dienstleistungen günstiger anbieten kannst.
Es gibt noch viele weitere Tipps, wie du als Freiberufler:in möglichst viel von deiner Steuererklärung rausholst und somit Steuern sparen kannst. Lies dazu auch:
➡️ 7 Geschäftsausgaben, die Du von der Steuer absetzen kannst
➡️ Was kann man als Selbstständiger von der Steuer absetzen?
➡️ Das kannst du als nebenberuflich Selbstständige:r von der Steuer absetzen
Oder hast du eine konkrete Frage und möchtest professionelle Unterstützung bei deinen Steuerfragen? Schreib uns einfach an support@accountable.de, unser Team hilft dir weiter!
20 Kapitel knallhart recherchiert und vom Steuerprofi geprüft
Kostenlos herunterladen
Autor - Tino Keller
Tino Keller ist der Mitbegründer von Accountable und möchte damit Steuern und Finanzen für Selbstständige revolutionieren.
Wer ist Tino ?Danke für dein Feedback!
Hilfreich
Angestellte haben es leicht: Ein kurzer Blick auf die Lohnabrechnung genügt, um festzustellen, wie ...
Mehr erfahrenSteuern absetzen als Selbstständiger – für viele ein leidiges Thema. Ob Chaos bei den Belege...
Mehr erfahrenJeden Monat Geld für Steuern zurücklegen – klingt logisch, oder? Doch viele Selbstständige sind...
Mehr erfahrenFür mich als Kleinunternehmer ist der Preis ein bisschen hoch, aber für alles, was ich bekomme: alle Übersichten von Einnahmen und Ausgaben, die Funktionen rund um das Auto... ist es einfach top. Und das letzte Update zu den wiederkehrenden Ausgaben war hervorragend! Dankeschön.
Ardalan Zamanimehr
Die App ist super! Intuitiv und perfekt für Selbstständige. Leider ist meine Position noch zu exotisch für Accountable um genau diese Leichtigkeit auch in Anspruch zu nehmen. Es gibt noch keine einfache Lösung für Selbstständige mit zwei Steuernummern da zwei Berufe. Sollte sich das mal ändern, Wechsel ich von meinem Steuerberater wieder zu Accountable!
Viktor Rosin
Sehr freundlich und gezielte , verständliche Angaben und Erklärungen
Pascal Koopmann
Auf meine Anfrage habe ich sehr schnell eine sehr nette und kompetente Antwort bekommen. Die Mitarbeiterin hat mein als Verbesserungsvorschlag weitergegeben - und schon nach kurzer Zeit kam die Antwort, dass das entsprechende Feature eingearbeitet wurde. Tolle Arbeit!
Dr. Annika Krummacher
Sehr nette und kompetente Beratung - vielen Dank!
Annika Schirmer
Sehr gute App sehr einfach zu verstehen und leichte Bedienung
Johannes Sen
Schnelle Antwort mit Hilfestellung die das Problem sofort gelöst hat. Danke
Albert Friedrich Vontz
Meine Erfahrung mit Accountable ist wirklich klasse! Alles ist sehr übersichtlich und gut strukturiert und das Wichtigste: es funktioniert wie es soll! Es gibt online Webinare, einen KI Steuerberater der Zugriff auf die persönlichen Dokumente hat und die Steuer Coaches von welchen ich extrem begeistert bin. Sehr klare, ausführliche, vorausschauende und freundliche Antworten auf meine Fragen. Als selbsständiger Dienstleister fühle ich mich sehr gut aufgehoben und kann Accountable nur empfehlen.
Sven Schöffel
Ich finde es gut, dass ich als Kunde des Max Plans jetzt deutlich schnellere Antworten bekomme. Das war eine Zeit lang nicht zuverlässig so, umso positiver fällt mir die Verbesserung auf. Die Steuer Coaches sind stets bemüht zu helfen. Sie antworten freundlich, klar und lösungsorientiert. Ich bin damit wirklich sehr happy. Für mich war es außerdem die beste Entscheidung, meine Steuer selbst zu machen. Ich habe jetzt mehr Überblick über meine Zahlen und verstehe die Abläufe besser. Dadurch fühle ich mich deutlich sicherer, auch in der Kommunikation mit den Steuerbehörden. Ich kann Rückfragen schneller einordnen und gezielter reagieren. Das nimmt mir viel Stress und gibt mir das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Der Live Call ist ein sinnvoller Zusatz. Du kannst offene Punkte direkt klären, ohne lange hin und her zu schreiben. Das spart Zeit und bringt schnell Klarheit. Fazit: Liebs 😊
Marco Richter
Top Team! Top Service!
Anonym