Eine starke Website für Freelancer hilft dir dabei, regelmäßig neue Kund:innen zu gewinnen – selbst dann, wenn du gerade nicht aktiv akquirierst. Sie zeigt auf den ersten Blick, was du machst, wie du arbeitest und warum genau du die richtige Person für das Projekt bist. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du eine Freelancer-Homepage und wichtige Unterseiten erstellst, die professionell wirken, Vertrauen schaffen und wirklich überzeugen.
Auch wenn Business-Netzwerke wie LinkedIn und Freelancer-Plattformen wie Upwork oder Fiverr praktisch sind – deine eigene Website ist der einzige Ort, an dem du die volle Kontrolle über deine Darstellung hast. Du entscheidest, welche Projekte, Texte und Referenzen du zeigst und wie du deine Marke aufbaust. Dadurch wirkst du professioneller und positionierst dich stärker als Expert:in.
Eine gute Website für Freelancer erfüllt drei zentrale Aufgaben:
Damit wird deine Homepage zu einem dauerhaften Akquise-Tool, das Kund:innen auch dann überzeugt, wenn du gerade nicht online bist.
➡️ Marketing für Selbstständige: So baust du dir mit wenig Budget eine starke Marke auf
Die Startseite bzw. Homepage entscheidet in wenigen Sekunden, ob Besucher:innen bleiben. Deshalb sollte sie sofort klar machen, was du anbietest, für wen und welchen Vorteil deine Kund:innen davon haben. Eine klare Struktur hilft, ohne zu überfordern.
Im sichtbaren Bereich ohne Scrollen gehören ein prägnanter Claim, eine kurze Beschreibung deiner Leistung und ein gut erkennbarer Call-to-Action wie „Projekt anfragen“. Ein erstes Social-Proof-Element – etwa ein Kundenlogo oder ein kurzes Testimonial – schafft zusätzlich Vertrauen.
Im weiteren Verlauf reicht eine einfache, logische Reihenfolge:
Damit führst du Besucher:innen Schritt für Schritt durch dein Angebot, ohne sie mit Informationen zu überladen.
Halte die Startseite bewusst reduziert. Kurze Absätze, klare Überschriften und eine strukturierte Gestaltung sorgen dafür, dass Nutzer:innen schnell verstehen, wie du ihnen helfen kannst – und eher bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen.
Die Über-mich-Seite gehört zu den meistbesuchten Unterseiten einer Freelancer-Homepage – und gleichzeitig ist sie eine der schwierigsten. Viele Freelancer:innen erzählen hier zu viel über sich, aber zu wenig darüber, wie sie ihren Kund:innen helfen. Eine gute Über-mich-Seite schafft beides: Sie zeigt Persönlichkeit, aber immer mit einem klaren Bezug zum Nutzen für deine Zielgruppe.
Statt deine komplette berufliche Biografie aufzuzählen, konzentriere dich auf die Aspekte, die für potenzielle Kund:innen wirklich relevant sind:
Ein professionelles Foto und eine kurze, authentische Mini-Story reichen völlig aus – z. B. warum du in die Selbstständigkeit gegangen bist oder was dich motiviert.
Tipp:
Immer wieder ein häufiger Fehler: Die Über-mich-Seite wird zur Selbstdarstellung. Besser ist eine Perspektive, die zeigt, wie deine Fähigkeiten konkrete Probleme löst.
Beispiel:
Nicht „Ich liebe gutes Design“, sondern „Ich entwickle Designs, die Besucher:innen intuitiv verstehen – und die für dein Unternehmen besser funktionieren.“
Deine Leistungsseite sollte in wenigen Sekunden vermitteln, welches Problem du löst und welchen Nutzen Kund:innen durch deine Arbeit haben. Statt lange Beschreibungen braucht es vor allem Klarheit und eine kundenorientierte Sprache.
Formuliere deine Angebote so, dass direkt sichtbar wird, welches Ergebnis entsteht. Statt „Webdesign“ funktioniert etwa: „Ich entwickle Websites, die deine Marke klarer zeigen und dir mehr Anfragen bringen.“ So versteht deine Zielgruppe sofort, warum deine Leistung wertvoll ist.
Für jede Leistung reichen wenige präzise Elemente:
Das sorgt für Orientierung – ohne überladen zu wirken.
Je klarer du dich positionierst, desto leichter erkennen potenzielle Kund:innen, dass du ihre Bedürfnisse verstehst. Eine Spezialisierung wie „Branding für Coaches“ oder „SEO-Texte für E-Commerce“ steigert deine Glaubwürdigkeit und hilft dir, höhere Preise zu erzielen.
Beides funktioniert:
Tipp: Viele Freelancer:innen kombinieren beide Varianten, um Orientierung zu geben und gleichzeitig Raum für individuelle Lösungen zu lassen.
Für viele potenzielle Kund:innen ist dein Portfolio der entscheidende Beweis dafür, dass du deine Arbeit beherrschst. Während Texte und Leistungsbeschreibungen viel versprechen können, zeigen echte Projektbeispiele und Referenzen, was du tatsächlich geliefert hast. Genau deshalb ist Social Proof einer der stärksten Faktoren, wenn es darum geht, Besucher:innen in Kund:innen zu verwandeln.
Dein Portfolio muss nicht riesig sein – wichtiger ist eine klare, professionelle Auswahl. Zeige deine besten 4–8 Projekte, die unterschiedliche Aspekte deiner Arbeit abbilden. Ein gutes Portfolio-Element beantwortet drei Fragen:
Diese kleine Struktur macht dein Portfolio nicht nur klarer, sondern auch deutlich überzeugender.
Nichts wirkt stärker als echte Stimmen zufriedener Kund:innen. Ein kurzer Satz reicht oft schon aus, vor allem wenn du Namen, Rolle oder Unternehmen ergänzen darfst. Auch Logo-Kacheln funktionieren gut als erster Vertrauensanker. Wenn du noch wenige Projekte hast, kannst du gezielt nach Feedback fragen – viele Kund:innen sind gern bereit, eine kurze Bewertung zu geben.
Tipp: Bevor du Kundenlogos, Screenshots oder Projektdetails veröffentlichst, solltest du immer die Einwilligung deiner Kund:innen einholen. Oft genügt eine kurze schriftliche Bestätigung per E-Mail.
Die Kontaktseite ist der Moment, in dem aus Interesse eine echte Anfrage wird. Umso wichtiger ist es, dass dieser Schritt einfach, klar und einladend wirkt. Je weniger Hürden du setzt, desto mehr Menschen melden sich bei dir.
Ein übersichtliches Kontaktformular mit wenigen Feldern reicht völlig aus. In den meisten Fällen genügen Name, E-Mail-Adresse und eine kurze Nachricht. Alles andere wirkt schnell abschreckend – besonders bei Erstkontakten. Ergänze das Formular durch eine gut sichtbare E-Mail-Adresse, falls jemand lieber direkt schreiben möchte.
Optional kannst du ein Buchungstool einbinden, wenn du Erstgespräche automatisch koordinieren willst. Das vermittelt Professionalität und spart dir Zeit.
Auch deine Call-to-Actions sollten klar zum nächsten Schritt führen. Formulierungen wie „Jetzt unverbindlich anfragen“ oder „Erstgespräch buchen“ wirken deutlich motivierender als ein neutrales „Absenden“.
Tipp: Damit Interessent:innen nicht verloren gehen, kannst du auf anderen Seiten kleine Micro-CTAs platzieren – etwa unter deinen Leistungen oder neben Projektbeispielen: „Passt das zu deinem Projekt? Dann lass uns sprechen.“ Solche Hinweise funktionieren subtil und holen Besucher:innen genau dort ab, wo die Entscheidung reift.
Eine gute Freelancer-Homepage überzeugt vor allem durch Klarheit. Schon ein ruhiges Layout mit gut lesbaren Schriften, viel Weißraum und einer reduzierten Farbpalette sorgt dafür, dass Besucher:innen sich schnell orientieren können. Ebenso wichtig ist eine konsistente Bildsprache: Nutze hochwertige, einheitliche Fotos oder Mockups, damit deine Seite professionell wirkt.
Da viele Interessent:innen deine Website über das Smartphone öffnen, solltest du unbedingt auf eine saubere mobile Darstellung achten. Kurze Absätze, gut klickbare Buttons und ausreichend Abstände machen dein Angebot auch unterwegs leicht zugänglich – und erhöhen die Chance, dass jemand tatsächlich Kontakt aufnimmt.
Ebenso entscheidend sind schnelle Ladezeiten. Wenn deine Seite träge wirkt, springen Besucher:innen früh ab. Komprimierte Bilder, wenige Plugins und aktives Caching verbessern die Performance spürbar. Ein SSL-Zertifikat sollte ebenfalls selbstverständlich sein: Es schützt Nutzerdaten und stärkt das Vertrauen deiner Zielgruppe.
Du musst nicht zwingend selbst programmieren, um eine gute Freelancer-Homepage zu erstellen. Beliebte Tools sind:
Damit deine Freelancer-Homepage rechtssicher ist, brauchst du nur wenige, aber wichtige Elemente. Sie zeigen Professionalität und schützen dich vor unnötigen Risiken.
Ein Impressum ist gesetzlich vorgeschrieben. Es sollte gut sichtbar im Footer liegen und folgende Angaben enthalten: deinen vollständigen Namen, deine Adresse, eine Kontaktmöglichkeit sowie – falls vorhanden – deine USt-ID. Ein Impressum-Generator erleichtert dir die Erstellung.
Sobald du z. B. ein Kontaktformular nutzt, brauchst du eine Datenschutzerklärung. Sie erklärt in einfachen Worten,
Eine transparente Erklärung wirkt professionell und stärkt das Vertrauen deiner Besucher:innen.
Ein Cookie-Banner brauchst du nur, wenn du Tools nutzt, die Daten speichern oder tracken – etwa Google Analytics oder Marketing-Pixel. Nutzt du datensparsame Lösungen ohne Cookies, kann das Banner in vielen Fällen entfallen. Entscheidend ist, welche Tools du tatsächlich eingebunden hast.
Eine überzeugende Freelancer-Homepage muss nicht umfangreich sein – aber sie sollte klar zeigen, was du anbietest, wie du arbeitest und warum du die richtige Person für das Projekt bist. Mit einer verständlichen Startseite, einer persönlichen Über-mich-Seite, klaren Leistungen und einem aussagekräftigen Portfolio legst du das Fundament für einen professionellen Online-Auftritt. Kombiniert mit guter UX, schneller Technik und den wichtigsten rechtlichen Basics entsteht eine Website, die für dich arbeitet und dir langfristig passende Kund:innen bringt.
Reicht ein LinkedIn- oder Upwork-Profil nicht aus?
Ein Profil auf Plattformen ist hilfreich, ersetzt aber keine eigene Website. Auf deiner Homepage hast du die volle Kontrolle über dein Branding, deine Inhalte und dein Portfolio – und wirkst dadurch deutlich professioneller.
Wie viele Projekte sollte mein Portfolio enthalten?
Vier bis acht hochwertige Beispiele reichen völlig aus. Wichtig ist, dass du kurz erklärst, welches Problem du gelöst hast und welches Ergebnis entstanden ist.
Welches Tool eignet sich am besten zum Erstellen meiner Website?
Für die meisten Freelancer:innen funktionieren Wix, Jimdo oder Squarespace sehr gut. WordPress bietet mehr Flexibilität, braucht aber etwas mehr Einarbeitung. Entscheidend ist, dass du deine Seite später selbst pflegen kannst.
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Autor - Robert Jödicke
Robert Jödicke ist ein erfahrener Steuerexperte und Autor bei Accountable, spezialisiert auf Steuertipps und Steuerersparnisse für Selbstständige.
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Die App ist super! Intuitiv und perfekt für Selbstständige. Leider ist meine Position noch zu exotisch für Accountable um genau diese Leichtigkeit auch in Anspruch zu nehmen. Es gibt noch keine einfache Lösung für Selbstständige mit zwei Steuernummern da zwei Berufe. Sollte sich das mal ändern, Wechsel ich von meinem Steuerberater wieder zu Accountable!
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Sven Schöffel
Ich finde es gut, dass ich als Kunde des Max Plans jetzt deutlich schnellere Antworten bekomme. Das war eine Zeit lang nicht zuverlässig so, umso positiver fällt mir die Verbesserung auf. Die Steuer Coaches sind stets bemüht zu helfen. Sie antworten freundlich, klar und lösungsorientiert. Ich bin damit wirklich sehr happy. Für mich war es außerdem die beste Entscheidung, meine Steuer selbst zu machen. Ich habe jetzt mehr Überblick über meine Zahlen und verstehe die Abläufe besser. Dadurch fühle ich mich deutlich sicherer, auch in der Kommunikation mit den Steuerbehörden. Ich kann Rückfragen schneller einordnen und gezielter reagieren. Das nimmt mir viel Stress und gibt mir das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Der Live Call ist ein sinnvoller Zusatz. Du kannst offene Punkte direkt klären, ohne lange hin und her zu schreiben. Das spart Zeit und bringt schnell Klarheit. Fazit: Liebs 😊
Marco Richter
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Anonym